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Nach der Rennberuhigung wegen eines hart bestraften Unfalls durch den Franzosen Jean-Eric Vergne (25.000 Euro und zehn Plätze in der nächsten Startaufstellung zurück) vom Red-Bull-Schwesterteam Toro Rosso war Vettels "Abbey" in Führung liegend ausgerollt. "Was bleibt, ist natürlich die positiven Aspekte nicht aus den Augen zu verlieren", meinte Vettel: "Wir konnten heute allen zeigen, was in uns und dem Auto steckt und dass wir richtig schnell sein können."
Vettel dominiert wieder: Newey macht's möglich
Der Grund für die positive Pace-Entwicklung lag an einem neuen Unterboden, den Chef-Designer Adrian Newey erstmals in Valencia einsetzen konnte. Vettels Bolide lag mit der Weiterentwicklung wesentlich stabiler und so fiel das Fazit von Marko dann doch positiv aus: "Das Rennen war eine unglaubliche Dominanz von Red Bull und Vettel. Natürlich schmerzt das Ausscheiden, aber es sind noch viele Rennen."
Allerdings ist auch eines klar: Zum Großen Preis von Deutschland in rund einem Monat wird Vettel unter keinen Umständen als WM-Spitzenreiter anreisen. Mit weiterhin 85 Punkten ist Vettel auf den vierten Rang abgerutscht. Mit einem Sieg in zwei Wochen in Silverstone könnte er maximal bis auf einen Zähler auf Alonso (111) rankommen. "Trotzdem dürfen wir jetzt auf gar keinen Fall niedergeschlagen sein und uns von diesem Tag fertig machen lassen", betonte Vettel nach dem ersten Ausfall 2012.
Der Schaden hielt sich, abgesehen von Alonsos Sieg, in Grenzen, weil Lewis Hamilton im McLaren nach einem Unfall ebenfalls nicht ins Ziel kam und so weiter bei 88 Zählern verharrt. Vor Vettel und Hamilton schob sich noch der Teamkollege des Hessen, Mark Webber (91), in der WM-Wertung.
"Herrliches Rennen eines wahren Genies"





