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Auch nach dem 0:2 durch Clint Dempsey, der nach einem Foul von Marvin McCoy an Donovan den fälligen Strafstoß verwandelte, brachen die Gäste nicht ein und kamen ihrerseits zum Anschlusstreffer. Peter Byers traf in der 65. Minute, doch nur sieben Minuten später stellte Gomez den alten Abstand wieder her.
Es war bezeichnend, dass der Coach des Außenseiters, der sich in Runde zwei mit fünf Siegen und einer Niederlage souverän als Gruppenerster durchgesetzt hatte, später enttäuscht reagierte. "Es ist unglaublich, wie weit wir gekommen sind", so Tom Curtis auf sportsillustrated.cnn.com. "Und deswegen sind wir ein wenig enttäuscht."
Weiter erklärte er: "Ich habe meinen Spielern gesagt, dass sie stolz darauf sein können, aber es ist schon ein wenig bitter, dass es am Ende so ausgegangen ist. Aber wenn mir jemand vor zwei Jahren gesagt hätte, dass das kleine Antigua auf Augenhöhe mit den USA agieren würde, ich hätte ihn für verrückt erklärt."
USA nun gegen Guatemala - Occean trifft für Kanada
Klinsmann hingegen hatte ein enges Spiel erwartet. "Es war mir klar, dass wir den Gegner nicht überrennen würden, nur weil Antigua auf dem Papier der klare Außenseiter ist. Sie sind hier hergekommen und haben Fußball gespielt. Es ging zwar nicht um ihr Leben, aber für sie ist es natürlich eine großartige Geschichte sie haben einfach alles gegeben."
Neben den USA und Antigua kämpfen noch Jamaika sowie Guatemala um die zwei Plätze, die für die Qualifikation zur entscheidenden vierten Runde reichen. Hinter den USA, die im nächsten Spiel auf Guatemala treffen, platzierte sich das Team aus Jamaika, das sein Eröffnungsspiel mit 2:1 gewann.
Olivier Occean vom Bundesliga-Aufsteiger Greuther Fürth traf zum kanadischen 1:0 (0:0) in Havanna gegen Kuba. Der 31-Jährige erzielte per Kopf das Siegtor in der 54. Minute. "Ein Tor, eine Chance. Das ist fantastisch", sagte Occean. Kanada beendete die Partie mit zehn Mann, nachdem Schlussmann Lars Hirschfeld wegen eines Handspiels außerhalb des Strafraums die Rote Karte sah.





