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Union Berlin ringt MSV Duisburg nach Verlängerung nieder

Zu den Kommentaren   |   Quelle: sid
21. August 2016, 18:06 Uhr
Steven Skrzybski
Steven Skrzybski erzielte in der Verlängerung das Siegtor für die Eisernen

Union Berlin hat nach zwei Erstrundenpleiten in Folge wieder den Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals geschafft. Beim Drittligisten MSV Duisburg siegten die von Jens Keller trainierten Ostberliner am Sonntag mit 2:1 (1:1, 0:0) nach Verlängerung. Fabian Schnellhardt (95.) sorgte mit einem kuriosen Eigentor für Unions Sieg.

In der regulären Spielzeit hatte Collin Quaner (61.) die Berliner in Führung gebracht, die Stanislaw Iljutschenko (67.) ausglich. In den Vorjahren war Union jeweils mit 1:2 an Regionalligist Viktoria Köln und dem Ligarivalen 1. FC Heidenheim gescheitert.

Vor 14.209 Zuschauern erwischten die Hausherren den besseren Start. Union-Keeper Jakob Busk musste bereits in der Anfangsphase in höchster Not gegen Kingsley Onuegbu (2.) und Schnellhardt (12.) klären. Berlins beste Chance im ersten Durchgang hatte Mittelfeldspieler Christopher Trimmel (42.), dessen verunglückte Flanke MSV-Schlussmann Mark Flekken gerade noch über die Latte lenkte.

Durch schwaches Abwehrverhalten geriet der MSV in Rückstand. Vor Quaners Tor setzte die Hintermannschaft des Drittligisten Unions Angreifer nicht entschieden genug unter Druck. Nach dem Ausgleich setzte das Team aus dem Ruhrgebiet zudem kaum nach. Kurz vor Schluss vergab Unions Sören Brandy (90.) die große Möglichkeit auf den späten Siegtreffer in regulärer Spielzeit.