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Trotzdem wollte Reindl vor dem wichtigen Spiels gegen den zwölfmaligen Weltmeister Tschechien Köllikers Zukunft über die WM hinaus nicht infrage stellen. "Er macht akribische Arbeit. Er bringt sich voll für die Mannschaft ein und dann passiert so etwas. Da tut mir jeder leid, der dabei ist."
Fernduell mit der Schweiz um Olympia
Kölliker, der als Trainer nur einen Vertrag bis zum Ende der WM hat und danach eigentlich Sportdirektor werden soll, legte nach dem Debakel Wert darauf, das Turnier mit der direkten Qualifikation für Sochi 2014 noch retten zu können.
"Wenn das gelingen sollte, klar. Das war immer das erklärte Ziel. Da müssen wir nach dem Turnier Bilanz ziehen", sagte er. Dass der DEB nun den vor der WM offensiv verkündeten Plan, Kölliker an den Verband binden zu wollen, noch einmal überdenkt, gilt angesichts der intern wohl schon längst gefallenen Entscheidung als unwahrscheinlich.
Der Bundestrainer legte seinen Fokus daher schnell auf die Aufarbeitung der Demontage und die Stärkung seiner Spieler. Erneut stellte er sich vor sein Team. "Wir müssen jetzt innerhalb eines Tages wieder auf die Beine kommen, um das immens wichtige Spiel gegen Tschechien noch zu bestreiten", sagte der 58-Jährige sichtlich bedient.
Für die direkte Olympia-Qualifikation müsste Deutschland gegen den Ex-Champion mehr Punkte holen, als Köllikers Landsleute vier Stunden später in Helsinki gegen die USA. "Wir müssen unsere Leistung und unsere Punkte holen und zum Schluss wird abgerechnet", befand Kölliker.
Abwehr nach zahlreichen Absagen löchrig
Bereits während des Spiels hatte der Coach laut Schubert an "Herz und Ehre" appelliert. Schuldzuweisungen gab es auch nach der Demütigung nicht. "Wir sind hier ein Team und das ganze Team hat versagt. Da hat jeder seinen Part dazu getan", sagte Kölliker.





