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Tony Martin weiter im Pech
"Ich wusste, Chavanel wird am Ende nochmal etwas probieren. Ich wollte in der schwierigsten Sektion attackieren. Es war sehr gut, dass Cancellara da war, ich habe gesehen, dass er starke Beine hatte und so konnte ich es hinter ihm ruhig angehen lassen. Weiter im Pech ist Tony Martin (OPO). Martin musste nach seinen Defekt gestern im Prolog auch heute einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Nach nur elf Kilometern stürzte er zusammen mit Robert Hunter (GRS). Beide mussten die Etappe mit einigen Prellungen zu Ende bringen. Der deutsche Zeitfahrspezialist hat sich zudem am Handgelenk verletzt.
"Ich hatte bei jedem Schlagloch Schmerzen. Ich hoffe, es sind nur Prellungen und keine Brüche, sagte der Omega-Fahrer nach der ersten Etappe. Martin hatte erst im April bei einem Trainingssturz schwere Gesichtsverletzungen erlitten - am Sonntagabend schien sogar seine Weiterfahrt bei der Tour in Gefahr. "Es sieht nicht ganz so gut aus, sagte Teamarzt Helge Riepenhof. Martin wurde ebenso wie Luis León Sánchez (Rabobank) zum Röntgen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Weiter geht es auf jeden Fall. Die dritte Etappe der Tour führt von Vise über 207 Kilometer nach Tournai.





