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Thompson beginnt im Vorwärtsgang
Der in der unabhängigen Weltrangliste ob einer zu langen Pause gestrichene Thompson das gleiche Schicksal teilte auch Klitschkos letzter Gegner Jean Marc Mormeck begann im Stade de Suisse vor den Augen der Punktrichter Alejandro Lopez Cid (Mexiko), Dave Parris (England) und Roberto Ramirez Sr. (Puerto Rico) durchaus munter.
Da beide Boxer in unterschiedlicher Auslage boxten, war die Distanz dementsprechend größer und Treffer schwerer zu setzen. Und während Thompson durchaus als Gewinner der ersten verhaltenden Runde hervorging, erhöhte Klitschko ab Runde zwei das Tempo und kam zu ersten guten Treffern mit der Rechten und einer Kombination.
Der Weltmeister hatte leichte Probleme, den Kampf vollends zu kontrollieren, musste sich mehr auf den linken Haken verlassen und kassierte so auch einige leichte Treffer, resultierend aus Kontern. Allerdings kam Thompson nicht ansatzweise an seine Schlagrate aus dem ersten Vergleich heran - er boxte ökonomischer.
Erster Niederschlag reicht, um den Gegner zu brechen
Klitschko bewegte sich gut, ansonsten klammerte er schnell. In Runde fünf dann aber das erste Ausrufezeichen, als der US-Amerikaner erst einen Jab und dann die Rechte Klitschkos komplett mit dem Gesicht abfing und zu Boden musste - Glück für ihn, dass kurze Zeit später der Gong rettete. Doch der Kampf schien damit gelaufen, die Fassade Thompsons hatte Risse bekommen.
Der zweite Niederschlag folgte und Ringrichter Sam Williams schaute sich den wankenden Thompson zehn Sekunden an und entschied völlig zurecht, dass der 40-Jährige keinerlei Befähigung mehr dazu hatte, einem Schwergewichtsweltmeister gegenüberzutreten. Lediglich in den ersten beiden Runden hatte der Herausforderer seine Gefährlichkeit angedeutet.
So blieb die Überraschung im Stade de Suisse in Bern aus und die Frage nach einem starken Gegner erneut vertagt. Chris Arreola könnte als kommende Gegner fungieren, doch zunächst erklärte der alte und neue Weltmeister, dass es ein durchaus schwerer Kampf war.





