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"Hätte, wäre, könnte - jetzt ist es vorbei und wir gucken weiter nach vorne. Es war der erste Tag, schlechter kann es nicht werden, schauen wir mal", erklärte Britta Steffen. Nach vorne schaut auch Biedermann-Coach Embacher: "Wir werden morgen wieder angreifen, da bin ich zuversichtlich. Jetzt werden wir erstmal zwei Stunden das böse Wort mit Sch... ins Handtuch brüllen und dann ist wieder alles gut."
Es bleibt zu hoffen, dass Biedermann diese Niederlage schnell verkraftet, denn bereits morgen tritt er über die 200-Meter-Freistil an, seine Paradestrecke, und dort muss er sich mit US-Star Ryan Lochte messen.
Hambüchen turnt sich in drei Finals
Die Show geht auch für Turner Fabian Hambüchen weiter, der die deutsche Riege ins olympische Team-Finale führte und auch seine Medaillenchancen am Reck sowie im Mehrkampf wahrte. Hambüchen kam in der Qualifikation mit 90,765 Punkten auf Platz drei im Sechskampf. Seine Reckübung turnte er auf Sicherheit und zog nach sauberer Ausführung als Vierter mit 15,633 Zählern in den Medaillenkampf.
Hingegen konnte Vizeweltmeister Philipp Boy nach langer Verletzungspause nicht rechtzeitig fit werden. Der Lausitzer patzte beim Sprung und am Reck und verfehlte mit 87,698 Punkten sogar das Mehrkampf-Finale, weil Marcel Nguyen mit 89,833 Punkten auf Platz sechs weit vor ihm rangierte und nur maximal zwei Deutsche in den Endkampf einziehen dürfen. Auch an seinem Spezialgerät Barren (4.) und überraschend am Boden (7.) nutzte Doppel-Europameister Nguyen aus Unterhaching seine Finalchancen.
In der Team-Wertung kamen die Deutschen mit 270,888 Punkten vor den Favoriten Japan (5.) und China (6.) auf den vierten Rang. Stark trumpften die Amerikaner auf, die mit 275,342 Punkten vor den Russen (272,595) und Briten (272,420) einkamen.





