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Technische Probleme in fünf von sechs Rennen
Nur der Crash in Spanien geht also auf Schumachers Konto. Ansonsten fiel der Rekordweltmeister in drei von sechs Rennen wegen technischer Probleme aus. In den zwei Rennen, bei denen er das Ziel erreichte, hatte er Probleme mit den Reifen (Malaysia) oder mit dem Heckflügel (Bahrain).
Schumis F1 W03 scheint ein Wagen aus der Montagsproduktion zu sein. Norbert Haug weißt alle Überlegungen in diese Richtung zurück. "Er ist sicher Fachmann genug zu wissen, dass da keine Absicht oder Schlamperei dahinter steckt, sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. "Beide Autos sind natürlich absolut identisch, beteuerte er laut auto-motor-und-sport.de.
"Was Nico kann, kann auch Michael"
"Es gibt einfach solche Phasen, da läuft es wie am Schnürchen, und Phasen, in denen es einfach mal klemmt, entschuldigte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug die Pannen und versuchte Schumacher Mut zuzusprechen. "Grundsätzlich gilt: Das, was Nico im Rennen zeigt, das kann auch der Michael. Ob Schumacher allerdings auch im nächsten Jahr im Silberpfeil sitzen wird, ist derzeit noch unklar.
"Das Team hat mich dafür geholt, einen Aufbau zu betreiben, dafür gebe ich 100 Prozent. Aber ob wir die Zukunft zusammen beschreiten, steht auf einem anderen Blatt Papier, sagte Schumacher. In diesem Jahr kann Schumi den achten Weltmeistertitel wohl abschreiben und das, obwohl er in einem konkurrenzfähigen Auto sitzt. Teamkollege Rosberg ist dagegen noch mitten im Titelkampf.
"Ich denke wir hatten das schnellste Auto über das ganze Wochenende gesehen. Wir wussten, dass die Strecke zu unserem Auto passt. Trotzdem lief es besser als erwartet. Ich freue mich schon auf Kanada, wo wir den Schwung hoffentlich mitnehmen können", so Rosberg. Schwung für Rosberg, Teer und Federn für Schumacher, für den es nun vornehmlich darum geht, das Pech loszuwerden und die Zielflagge zu erreichen.
Michel Massing





