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2. Stopp von Button geht in die Hose
Von: Gunnar Beuth
Datum: 09. September 2012, 15:30 Uhr
Format: Artikel
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Stopp von Button geht in die Hose

(Seite 2 von 2)

Während Mark Webber einen schwachen Start erwischte, konnte Alonso gleich einige Plätze gutmachen und schob sich direkt auf Platz sechs hinter Vettel. Doch der Red Bull-Pilot schluckte in Runde vier Michael Schumacher und nun hatte Alonso das Problem, den Rekordweltmeister in ein Duell verwickeln zu müssen. In Runde sieben kam aber auch der Ferrari-Pilot vorbei.

Hamilton setzte sich indes an der Spitze ab und Nico Rosberg musste ordentlich Arbeit leisten, denn nach einem schwachen Start war er bis auf Platz zwölf zurückgefallen, kollidierte danach leicht mit Bruno Senna. Doch es schien nichts passiert zu sein. Erster Ausfall dann in Runde zehn, als Jean-Éric Vergne in seinem Toro Rosso von der Bahn abkam.

Stopp von Button geht in die Hose

Beim Anbremsen schien eine Radaufhängung gebrochen zu sein und so verlor der Franzose die Kontrolle. Bis auf Schmerzen im Rücken blieb dieser Defekt ohne Folge für Vergne. Während gerade an der Spitze nun wenig Attacken gefahren wurden, mussten Schumacher und Rosberg in die Box. Wie schon in Belgien war eine Strategie mit einem Stopp bei Mercedes nicht möglich.

An der Spitze fuhr Hamilton nach 20 von 53 Runden inzwischen mit einem Vorsprung von knapp über fünf Sekunden ein souveränes Rennen, Button schob sich inzwischen an Massa vorbei auf Platz zwei. Der Brasilianer verabschiedete sich daraufhin in die Boxengasse. Auch Vettel und Alonso holten sich in Runde 21 frische Reifen.

Für Hamilton sah es sehr gut aus. Auch, da sein Stopp mit 2,7 Sekunden wesentlich flüssiger lief als der von Button, der 4,8 Sekunden in Anspruch nahm. Somit war der Vorsprung auf den Teamkollegen gewachsen. Richtig packend blieb das Duell zwischen Vettel und Alonso, beide Piloten schenkten sich nichts.

Sebastian Vettel bekommt eine Durchfahrtstrafe

Ein Manöver des Deutschen, bei dem er Alonso dezent von der Strecke schob, wurde dann von der Rennleitung untersucht. Doch so oder so ging Alonso an Vettel vorbei. Durchaus möglich, dass es da eine interne Absprache gegeben hatte. Dennoch bekam der Red Bull-Pilot eine Durchfahrtstrafe aufgebrummt, während Button mit einem technischen Defekt ausfiel.

Interessanterweise hatte es im letzten Jahr ein ähnliches Manöver gegeben, bei dem Alonso nicht verwarnt wurde. Pech für Vettel und Red Bull. Richtig bitter wurde es für Vettel, als sein Team einen Defekt meldete und er in Runde 49 dann das Auto abstellen musste, um den Motor zu retten.

Freuen durfte sich Alonso, der somit wieder den Abstand auf Vettel auf 39 Punkte erhöhte. Als dann auch noch Mark Webber eine Runde vor dem Ende nach einem Dreher das Rennen nicht beenden konnte, war der Hottor-Tag für Red Bull perfekt. Aus deutscher Sicht fuhr Tomi Glock auf Platz 17, Nico Hülkenberg schied wie Vettel aus.

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