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"Flaggen-Krimi um Vettel. Steht der WM-Titel zur Diskussion?", hatte bereits die italienische La Gazzetta dello Sport Hoffnung für den heimischen Rennstall geäußert. "Von all den bemerkenswerten Neuheiten in der Formel 1 wäre dies etwas ganz Besonderes: Ein Gerichtsverfahren per Internet", urteilte bereits mit einigem Spott die Londoner Times.
Störung von Vettels Partymarathon
Die Aufregung kommt für Vettel zur Unzeit. Der jüngste Dreifach-Champion der Formel-1-Geschichte steckt im Party-Marathon. Vettel will an diesem Samstag seine Feierrunden mit einem Showrun in Graz fortsetzen. Die Frist für einen Einspruch von Ferrari läuft indes an diesem Freitag ab.
Das Fachmagazin auto, motor und sport befand, dass an Vettels drittem Titel in Serie nicht zu rütteln sei und berief sich auf eine Tatsachenentscheidung der Rennkommissare vergleichbar mit der Schiedsrichterpraxis bei Fußballspielen. Allerdings kann im Fußball durchaus auch nachträglich ermittelt werden, wenn der Referee einen Regelverstoß im Spiel schlichtweg nicht gesehen hat.
Alonso als Drahtzieher?
Manche vermuten, dass Alonso hinter einem möglichen Protest steckt. "Ich brauche keine Wunder, ich mache meine Wunder mit richtigen Gesetzen", hatte Alonso jüngst getwittert und sämtliche Spekulationen um einen Protest in Fahrt gebracht. Nun hat wohl Ferrari das letzte Wort.





