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Einziger Wermutstropfen vielleicht sein Verhalten vor dem Elfmeter, der zum 0:1 führte. Aber ein Ballverlust, der in einer mäßigen Flanke mündet, die keinen Adressaten gefunden hätte, bevor Jerome Boateng sie mit der Hand blockte? Das kann kein Argument dafür sein, eine wirklich tolle Verteidigerleistung in einem sehr guten Bundesligaspiel deutlich abzuwerten, wie wir finden.Stefan Kießling (Bayer Leverkusen) Note 1
Der beste Feldspieler des Wochenendes kam aus Leverkusen. Es kann niemanden verwundern, dass dieser Stefan Kießling heißt. 25 Tore hat der Stürmer in diesem Kalenderjahr erzielt, zwölf davon in dieser Saison. Kaum ein Spieler war für ein Managerspiel wertvoller als der technisch versierte Kießling. Für ihn spricht, dass er von den zwölf Saisontoren, vier mit dem Kopf, vier mit dem rechten und vier mit dem linken Fuß erzielt hat. Das macht ihn für die Verteidiger unberrechbar. Gegen den HSV glänzte er auch noch mit einem herrlichen Zuspiel auf Andre Schürrle.
Vedad Ibisevic (VfB Stuttgart) Note 5,5
Gegen Schalke noch Weltklasse, sieben Tage später gegen Mainz fast die Höchststrafe für Vedad Ibisevic. Der mit drei Toren herausragende Stürmer, der die Knappen im Alleingang abschoss, erlebte in Mainz einen seiner ganz schwachen Tage. An seinen Gegenspielern Jan Kirchhoff und Bo Svensson biss er sich meist die Zähne aus. Eigentlich begann das Unglück nach etwas mehr als einer halben Stunde. Ibisevic eilte nach feinem Pass von Martin Harnik Richtung 0:1, scheiterte aber im Alleingang an Heinz Müller. Das kann einem Stürmer passieren keine Frage.





