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Hodgson selbst will sein Heil in bedingungsloser Defensive suchen, mit dem FC Chelsea gibt es ja auch ein erfolgreiches Vorbild. "Die Organisation unter ihm ist etwas anders als zuvor. Er legt großen Wert auf Defensive. Wir werden auch am Montag so weitermachen", sagte Ashley Young, der für Rooney in die Sturmspitze rücken und einen einsamen Abend verleben könnte.
Hodgson ist erst seit wenigen Wochen Trainer der Three Lions, die beiden 1:0-Siege gegen Norwegen und Belgien deuteten aber bereits an, wie er in England für einen Stimmungsumschwung sorgen möchte. Den Fans des FC Chelsea ist es ja auch egal, wie die Champions League gewonnen wurde. Und die Meinung von Matthias Sammer ("Wenn das die Zukunft des Fußballs ist, wie Chelsea spielt, dann ist das eine Katastrophe.") interessiert in England ohnehin niemand.
Der verletzte Frank Lampard geht sogar noch einen Schritt weiter. "Es gibt viele Gemeinsamkeiten: Einen neuen Trainer, und einige fehlende Stammspieler aufgrund von Verletzungen oder Sperren", sagte Lampard der Boulevardzeitung Sun. "Okay, England ist wirklich nicht Favorit. Aber das war Chelsea auch nicht, deshalb bin ich echt optimistisch."
Sorgt Platini für das letzte Motivations-Puzzlestück?
So schlecht wie in Frankreich vor zwei Jahren kann die Stimmung in England aber gar nicht sein. Bei der WM 2010 schieden Les Bleus schon nach der Vorrunde aus, das Verhalten der Spieler bei einem Trainingsstreik beschäftigte zwischenzeitlich sogar die Politik.
Seitdem hat sich aber viel getan. Der neue Trainer Laurent Blanc startete zwar mit zwei Niederlagen und musste selbst eine Rassismus-Affäre überstehen, doch nach 21 Spielen ohne Niederlage, einer souveränen EM-Qualifikation und dem Testspielsieg gegen das DFB-Team bestimmen wieder die sportlichen Erfolge die Schlagzeilen. Frankreich ist mittlerweile sogar in den Kreis der Topfavoriten aufgestiegen.





