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So lustig wird es in der kommenden Saison zwar nicht werden, aber den Canaries werden bessere Chancen auf den Klassenerhalt eingeräumt als den anderen beiden Aufsteigern. Zumindest könnten sie mit Lambert den besten Trainer der drei haben.
Queens Park Rangers
Einige der reichsten Männer der Welt gehören zu den Besitzern, und einige der coolsten Musiker Großbritanniens gehören zu den Fans. Aber obwohl Bernie Ecclestone, Lakshmi Mittal und Flavio Briatore in den letzten Jahren QPR-Anteile gekauft haben (Briatore hat seine inzwischen wieder an Ecclestone veräußert) und trotz der Unterstützung von Pete Doherty, der als Teenager ein eigenes QPR-Fanzine vor dem Stadion verkauft haben soll und Musikern von The Clash, Deep Purple, Depeche Mode und The Sex Pistols sind die Hoops aus dem Londoner Westen keiner der ganz großen Namen der Londoner Fußballwelt.
Traditionsreich ist der Club von der Loftus Road im Stadtteil Shepherd's Bush natürlich schon. Aber in der kommenden Saison werden sie mit den beiden Rivalen Chelsea und Fulham zum ersten Mal überhaupt gemeinsam in der ersten Liga spielen. Zuvor waren immer höchstens zwei der drei Westlondoner Clubs erstklassig. Chelsea ist der Hauptrivale von QPR, aber zum ersten Mal gab es das Derby zwischen beiden Clubs erst 1968. Wenn Chelsea am 23. Oktober in der Premier League an der Loftus Road gastiert, dann wird es das 49. Duell sein. Zum Vergleich: Das North London Derby zwischen Arsenal und Tottenham Hotspur wird es dann schon 162mal gegeben haben.
So muss QPR immer etwas darum kämpfen, zwischen all den anderen, noch größeren Londoner Clubs wahrgenommen zu werden. Während die Fans der Hoops Chelsea von ganzem Herzen hassen, ist der kleine Nachbar den Anhängern der Blues nicht einmal Verachtung wert. Die richten ihre Abneigung lieber gegen Arsenal oder Tottenham.
Die Queens Park Rangers spielen erst seit 1917 an der Loftus Road, zuvor trugen sie in sage und schreibe 20 verschiedenen Stadien ihre Heimspiele aus. Bekannt wurde das Stadion Anfang der 1980er Jahre, als QPR als erster englischer Proficlub Kunstrasen installierte. Dieser blieb sieben Jahre lang Spielfläche, bevor er vom Verband verboten wurde und der Club zu Naturrasen zurückkehrte.





