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Natürlich ist die Anzahl der Probleme vielfältig. Es gab diverse Rücktritte, manche Spieler sind verletzt oder überspielt und zudem heißt es, würden einige Trainer ihren Spielern nahelegen, ob der Terminflut im Terminkalender der Handballer auf eine Teilnahme an Spielen der Nationalmannschaft zu verzichten.
Nun geht es um die Qualifikation zur EM 2014 und schon die Teilnahme an der WM 2013 in Spanien war ein Zitterspiel. In den Playoffs gegen Bosnien-Herzegowina drohte nach einem 36:24 im Hinspiel sogar noch das Aus, als das Team im Rückspiel kurz vor dem Zusammenbruch stand. Nun sind die Handballer mit einem 27:31 gegen Montenegro gestartet.
Siege gegen Israel und Tschechien sind nun Pflicht
In der Vierergruppe warten nun noch Israel und Tschechien - die beiden Erstplatzierten kommen weiter. "Jetzt haben wir nur noch Alles-oder-nichts-Spiele und ich hoffe, unter Druck sind wir am besten", sagte Rückraumspieler Adrian Pfahl. Ein Sieg gegen Israel ist Pflicht, das gilt allerdings auch für die anderen beiden Teams.
Gegen die Tschechen unterlag man bei der EM in Serbien, dort spielt zudem mit Filip Jicha ein absoluter Superstar. Ein Leitwolf, wie man ihn im deutschen Lager gerne hätte."Wir werden die Köpfe nicht in den Sand stecken. Wir werden sie wieder aufrichten bis Sonntag und dann hoffentlich eine andere Mannschaft erleben", verkündete Heuberger indes.
Große Diskussionen möchte der Bundestrainer nicht aufkommen lassen. Er vertraut seinem Kader, hat aber auch nicht wirklich viele Möglichkeiten. Dennoch sparte er nicht mit Kritik."Wenn wir eine überdurchschnittliche Leistung im Tor gehabt hätten, wäre es zumindest knapper ausgegangen", sagte Heuberger der Bild.
Mannschaft soll den Karren aus dem Dreck ziehen
Zwar nominierte er Martin Ziemer (TSV Hannover-Burgdorf) nach, vertraut aber ansonsten auf seine beiden Stammkräfte. "Nichtsdestotrotz werden wir mit Silvio Heinevetter und Carsten Lichtlein weiterarbeiten. Ich kenne die beiden und sie haben schon ganz andere Leistungen gezeigt", meinte er.
"Ich werde mit Sicherheit nicht den Kader umschmeißen. Jetzt soll sich diese Mannschaft, die diese Leistung hier gezeigt hat, am eigenen Arm aus dem Sumpf ziehen. Ich glaube schon, dass wir das auch schaffen können", erklärte der Bundestrainer.
Die Qualität im Kader ist sicherlich groß genug, um die anstehenden Aufgaben zu bewältigen. Dass in den nächsten Jahren kein Titel zu gewinnen ist, damit muss man sich wohl abfinden - zumindest, wenn kein Umdenken im Bereich Anschlussförderung stattfindet. Wie der aktuelle Kader unter Druck reagiert, wird sich in den kommenden Spielen nun zeigen.





