(Seite 2 von 2)
Seit 2011 als Profi unterwegsDie Spielfreude kommt bei ihr nicht von ungefähr - sie ist ein sportliches Allroundtalent. Die Anhängerin des FC Bayern München aus der 17.000-Einwohner-Stadt Oerlinghausen bei Bielefeld spielte selbst im Verein Fußball und hatte Sport-Leistungskurs im Abitur. Ihre Tennisvorbilder sind Roger Federer und Andrea Petkovic, "weil Andrea nach vielen Verletzungen immer wieder zurückgekommen ist".
Pfizenmaier kennt das. Sie hatte 2010 eine Schulter-OP am rechten Schlagarm, zudem erinnert noch eine Manschette links an Probleme am Handgelenk. Auch wegen der Verletzungen versucht sich das Mitglied des neuen Porsche-Nachwuchsteams erst seit Juli 2011 als Profi. "Die Jahre davor war ich ein bisschen unschlüssig: Tennisprofi? Mmh, mal gucken."
"Die Azarenka wird sich denken "Wer ist das?""
Nach Technikumstellungen und souveränem Abi tankte die Tochter zweier Lehrer im Herbst mit vier Erfolgen in Serie bei den kleineren ITF-Turnieren "unglaubliches Selbstbewusstsein" - im Dezember folgte der deutsche Meistertitel. "Jetzt weiß ich, dass ich Profi werden will", sagt die Regionalligaspielerin des VfL Bochum.
Der Spaß kommt trotzdem nie zu kurz. Die Blondine lacht gern, posierte in Paris für ihre Facebook-Seite wie ein Groupie mit Rafael Nadal und ist selten ohne ihre Musik im Ohr anzutreffen. Sie hört durchaus mal Schlager. Über das Duell mit der Nummer eins Azarenka witzelt sie: "Die Azarenka wird sich denken 'Wer ist das?'"





