WM-Spitzenreiter Fernando Alonso hat sich in der Regenschlacht von Hockenheim die Pole Position im Qualifying gesichert. Sebastian Vettel wird beim Großen Preis von Deutschland von Platz zwei starten. Im Dauerregen kam Michael Schumacher auf Platz vier.
Fernando Alonso startet beim Großen Preis von Deutschland von der Pole Position. Hinter dem Zweiten Sebastian Vettel kam Mark Webber als Drittschnellster ins Ziel. Der Australier wird wegen eines Getriebewechsels aber fünf Plätze zurückgestuft. Davon profitierten unter anderen Michael Schumacher und Nico Hülkenberg. Die beiden werden von den Plätzen drei und vier starten.
Zum Debakel wurde das Rennen für Mercedes-Pilot Nico Rosberg. Trotz verzweifelter Versuche, auf Regenreifen noch in die Top Ten beim Qualifying zu fahren, scheiterte Rosberg und fuhr nur auf Platz 17. Hinzu kommt, dass der Wiesbadener wegen eines Getriebewechsels an seinem Mercedes weitere fünf Positionen zurückgestuft wird. Rosberg wird bei seinem Heim-Grand-Prix daher voraussichtlich von Platz 22 und damit aus der vorletzten Reihe starten müssen.
Sebastian Vettel kam in der spannenden Qualifikation am Samstag an den WM-Spitzenreiter aus Spanien nicht mehr heran. "Wir hätten die Geschwindigkeit gehabt, die Pole zu holen", meinte Vettel. "Es ist aber ein bisschen Lotterie bei diesen Bedingungen mit Aquaplaning." Letztlich fehlte Vettel auf dem teilweise mit Pfützen übersäten Hockenheimring aber fast eine halbe Sekunde.
Aber vielleicht ist die Pole Position am Hockenheimring gar kein gutes Omen. Nur fünf der letzten zehn Fahrer, die von der Pole starteten, konnten das Rennen am Ende gewinnen. Das letzte Rennen gewann nicht der Fahrer, der von der Pole gestartet war. 2010 holte Sebastian Vettel die Pole, Fernando Alonso gewann am Ende, Vettel wurde Dritter.
Schumacher fast raus, dann in seinem Element
Der siebenmalige Weltmeister Schumacher hatte Glück, dass er im ersten Durchgang nicht ausschied. Nur um 55 Tausendstelsekunden rettete sich der 91malige Grand-Prix-Gewinner in die nächste Runde. Als dann der Regen einsetzte, war Schumacher in seinem Element.
Hoffnungen auf seinen ersten Sieg seit dem 1. Oktober 2006 dämpfte der 43-Jährige aber umgehend. "Ich glaube nicht, dass wir ein großes Wort nach vorne mitreden können. Aber wer weiß, wie sich das Rennen entwickelt." Über den deutschen Dreierpack mit Vettel auf Startrang zwei, ihm selbst auf drei und Hülkenberg auf vier meinte Schumacher: "Definitiv: Das ist eine schöne Ausgangslage."





