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Bei Alonso flossen wie im Saisonfinale 2010 Tränen. Doch diesmal nicht aus purer Enttäuschung, wie damals als er den Titel gegen Vettel im letzten Moment verlor. In Valencia war Alonso mit seinem Ferrari im Duell der zweimaligen Weltmeister der Gewinner. "Ein Prestigesieg nach einem untadeligen, herrlichen Rennen eines wahren Genies", meinte das spanische Blatt Sport. Für El Mundo ist Alonso gar "ein Donner, eine Bestie".
Ohne den Ausfall Vettels hätte Alonso in seinem 184. Grand Prix aber wohl erneut im Schatten des Red-Bull-Piloten gestanden und nicht seinen 29. Karriersieg bejubeln können. Trotzdem ist die Entwicklung der Roten beachtlich, unmittelbar vor Saisonbeginn wurde der Ferrari als lahme Ente verunglimpft. Doch in Maranello wurden viele Extraschichten geschoben und so führt Alonso mittlerweile die WM-Wertung an und gilt als größter Konkurrent Vettels.
Schumacher vertagt seine Entscheidung über die Zukunft
Auf dem 5,419 Kilometer langen Kurs in Valencia war er indes nicht mehr am Michael Schumacher vorbeigekommen. Für die Rückkehr des Rekordmeisters aufs Podium als Dritter hinter Alonso und Ex-Champion Kimi Räikkönen im Lotus gab es sogar Glückwünsche aus dem EM-Lager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. "Starkes Rennen!", schrieb Kumpel Lukas Podolski auf seiner Facebook-Seite.
Es war aber noch nicht der Moment für eine Diskussion um die Zukunft des 43 Jahre alten Mercedes-Piloten. "Entschuldigt, aber ich habe keine weiteren Neuigkeiten, was das betrifft, also gebt mir die Zeit, die ich brauche. Dann werden wir schon sehen", sagte Schumacher, bevor er am Abend auch mit der Familie in der Schweizer Wahlheimat auf seinen 155. Podestplatz anstoßen konnte.





