(Seite 2 von 2)
Schumacher war 2010 nach dreijähriger Pause in die Formel 1 zurückgekehrt. Mit Mercedes wollte er nach einer Aufbauphase nach seinem achten Titel greifen. Dabei hatte er immer wieder Rückschläge hinnehmen müssen.
Erst in Valencia war er zuletzt als Dritter erstmals nach 2093 Tagen wieder auf einen Podiumsplatz gefahren. Schumacher selbst wollte vor dem Großen Preis von Großbritannien in Silverstone deshalb aber nicht in Euphorie ausbrechen, zu oft wurde er in dieser Saison von Problemen an seinem Boliden überrascht. "Wir haben zu viele Rennen gesehen, die anders liefen als gedacht."
Di Resta statt Schumacher?
Schumachers Teamkollege Nico Rosberg hatte seinen Vertrag bereits vor der Saison langfristig verlängert. Ihm gelang danach in China sein erster Sieg. Dagegen hatte Schumacher immer wieder Pech mit technischen Problemen am Silberpfeil und fiel in der Gesamtwertung früh weit zurück. Vor dem neunten Saisonrennen am Sonntag in Silverstone rangiert er auf WM-Platz 13, Rosberg ist Fünfter.
Mercedes-Geschäftsführer Nick Fry hatte die Diskussion um Schumachers Zukunft vor wenigen Wochen befeuert und Paul di Resta als möglichen Nachfolger ins Gespräch gebracht. Der Brite startet in der Formel 1 für Force India, davor fuhr er im Deutschen Tourenwagen Masters für Mercedes.





