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Schiri, Polizei, Medien: Karl-Heinz Rummenigge rechnet ab

Zu den Kommentaren   |   Quelle: sportal.de
23. Mai 2017, 23:28 Uhr
Karl-Heinz Rummenigge
Karl-Heinz Rummenigge hat Madrid noch nicht verdaut

Karl-Heinz Rummenigge hat das Aus seines FC Bayern im Viertelfinale der Champions League gegen Real Madrid noch immer nicht verdaut. Nun polterte der Vorstandsvorsitzende der Münchner noch einmal los.

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"Dieses Spiel sitzt bei mir noch tief. Ich vergesse nicht so schnell", sagte Rummenigge der Süddeutschen Zeitung. Der 61-Jährige fühlt sich nach den äußerst strittigen Entscheidungen von Schiedsrichter Viktor Kassai im Rückspiel in Madrid noch immer "beschissen". Wer ihn kenne, der wisse, dass er so etwas "nicht so einfach dahin sage", erklärte Rummenigge.



Es sei eine Schiedsrichter-Leistung gewesen, "wie sie mir in 40 Jahren noch nicht untergekommen ist", polterte der Mann aus Lippstadt weiter: "Es gab fünf schwerwiegende Entscheidungen gegen unsere Mannschaft."

Rummenigge sauer auf Medien und Polizei

Außerdem sprach Rummenigge über Berichte, wonach die Münchner Spieler nach dem Spiel in Madrid den Schiedsrichter in den Katakomben attackiert hätten: "Natürlich haben unsere Spieler dem Schiedsrichter auf dem Weg in die Kabine was gesagt, aber in der Kabine waren sie nicht, und schon gar nicht mussten sie da rausgezogen werden. Was Märchen anbelangt, haben die spanischen Zeitungen inzwischen die englischen abgelöst."

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Auch die Gewaltanwendung der spanischen Polizei gegenüber Anhängern der Bayern im Estadio Santiago Bernabeu liegt ihm nach wie vor schwer im Magen. "Dafür gibt es bis heute keine Erklärung. Unsere Fans haben sich nichts zuschulden kommen lassen und wurden dennoch zum Teil mit Knüppeln von der Polizei niedergemacht. Ich habe furchtbare Videos gesehen", schimpfte Rummenigge.

Der FCB habe die Bundesregierung um Unterstützung gebeten, so Rummenigge weiter: "Der spanische Gesandte wurde ins Außenministerium gebeten, um mit Nachdruck darauf hinzuwirken, dass die Übergriffe der Polizei von der spanischen Justiz untersucht werden. Ich hoffe, dass wir so etwas nie wieder erleben müssen."