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Scheitert der BVB an der Doppelbelastung?
Und natürlich kommen nun auch die Leute aus allen Richtungen, die von der Doppelbelastung sprechen und davon, dass der BVB niemals Meister geworden wäre, hätte im letzten Jahr nicht die Gruppenphase der Königsklasse schon die Endstation bedeutet. "Ich habe noch nie eine Mannschaft trainiert, die ihre beste Phase in den ersten fünf Spielen hatte", beschwichtigt jedoch Klopp.
Dass Dortmund über eine schlagkräftige Mannschaft verfügt, dürfte hinreichend bekannt sein. Der BVB ist nicht umsonst zweimal in Folge zu Meisterehren gelangt. Eintracht Frankfurt setzt ebenfalls auf junge und hungrige Spieler, hat zudem einen funktionierenden Kader, der die Integration für die Neuzugänge erleichterte.
Das bestätigt auch ein Blick auf die Statistik. An zehn der elf Toren waren Neuzugänge beteiligt, mit Takashi Inui hat Veh zudem einen Glücksgriff getätigt. Die Mannschaft soll nun wachsen, sich in Ruhe entwickeln. "Wenn mein Verein sich zu einem Verkauf von Rode oder Jung entschließen sollte, dann wäre das legitim. Nur würde ich diesen Weg nicht mitgehen", mahnt Veh fordernd bei goal.com.
Eintracht Frankfurt für den BVB nur eine Durchgangsstation
Neben der Vorliebe für junge Talente ist auch die Spielweise der Eintracht ähnlich der des BVB angelegt. Veh setzt wie Jürgen Klopp auf eine offensive Spielweise, bei der schnelles Umschalten eine Grundvoraussetzung ist. Pro Spiel absolvieren die Frankfurter laut bundesliga.de im Schnitt 102 Sprints nach vorne - der Top-Wert in der Bundesliga.
Die besseren Einzelspieler stehen aber wohl im Kader des BVB, die gute Laune ist dafür eher bei Eintracht Frankfurt zu finden und die will Armin Veh nicht bremsen. "Völliger Blödsinn, sich nicht zu freuen. Wenn ich ständig sage, wir sind aber gar nicht so gut, dann bekommen wir es am Ende hin, tatsächlich schlecht zu spielen", erklärte er beim kicker.
Jürgen Klopp baut indes auf eine Trotzreaktion, um die Bayern nicht zu weit enteilen zu lassen und die Abstände zu den Plätzen für die Champions League im Auge zu behalten. Über eine Niederlage wird beim BVB so oder so nicht nachgedacht, wie Klopp es erklärte: "Wenn wir aus Hamburg die richtigen Lehren ziehen, darf es die letzte Niederlage für eine Weile gewesen sein."





