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Savinova vor Caster Semenya
Mit einem energischen Endspurt sicherte sich Caster Semenya Silber über 800 Meter. Die Südafrikanerin, die nach ihrem WM-Titel 2009 in Berlin große Diskussionen um ihre Geschlechtszugehörigkeit ausgelöst hatte, konnte allerdings Mariya Savinova nicht mehr einholen: Die Weltmeisterin aus Russland gewann in 1:56,19 Minuten. Im Hochsprung war Anna Chicherova aus Russland im siebten Himmel: Die Weltmeisterin glänzte bei ihem Olympiasieg mit 2,05 Metern.
Den vierten Weltrekord der Spiele neben David Rudisha über 800 Meter, der Sprintstaffel der US-Frauen und Jamaikas Sprint-Assen stellte die russische Geherin Jelena Laschmanowa auf. Die 20 Kilometer auf der Prachtallee The Mall vor dem Buckingham Palace bewältigte sie in 1:25:02 Stunden. Laschmanowa verbesserte die Bestmarke ihrer Teamkollegin Vera Sokolowa vom 26. Februar 2011 um sechs Sekunden. Melanie Seeger aus Potsdam kam als 19. an, Sabine Krantz vom TV Wattenscheid gab bei Kilometer 14 entkräftet auf.
"Geher" Höhne beendet die Karriere
Auf der längsten Leichtathletik-Strecke der Spiele hatten sich zuvor die Geher gequält. Nach schweißtreibenden 50 Kilometern auf dem Rundkurs kam der zweimalige Weltmeister Sergej Kirdjapkin als Erster ins Ziel. Der 32 Jahre alte Russe verfehlte in 3:35:59 Stunden den Weltrekord nur um 1:45 Minuten.
André Höhne machte den allerletzten Schritt seiner Karriere: Der 34-jährige Berliner wurde bei seiner dritten Olympia-Teilnahme Elfter in 3:44:26 Stunden. "Der Mann mit dem Hammer kam bei Kilometer 40. Im Ziel war ich glücklich und froh, dass ich endlich aufhören darf", gab Höhne zu und meinte nach 20 Jahren Leistungssport: "Ich habe immer alles gegeben und kann stolz auf mich sein."





