(Seite 2 von 2)
Noch sei der FC Bayern, der neun Punkte vor dem Zweiten Bayer Leverkusen und zwölf vor Double-Gewinner Borussia Dortmund liegt, zwar nicht Meister, "aber wenn wir unser Potenzial auch in der Rückrunde voll abrufen, dann sind wir wohl nicht aufzuhalten", sagte der 29-Jährige.
Auch Torwart Manuel Neuer glaubt vor dem Start am 19. Januar gegen die SpVgg Greuther Fürth nicht an einen erneuten Einbruch. "Wir sind gewillt, aus unseren Fehlern zu lernen. Und unser Kader ist besser." Auch Präsident Uli Hoeneß ist zuversichtlich: "Ich glaube, wenn wir so konzentriert arbeiten, wie das zuletzt der Fall war, werden wir unsere Ziele erreichen."
Sammer: Noch ist nichts gewonnen
Die Vorrunden-Bilanz mit 20 Pflichtspielsiegen, dem souveränen Einzug ins Achtelfinale der Champions League gegen den FC Arsenal, dem Erreichen des DFB-Pokal-Viertelfinales (gegen Dortmund), Platz eins in der Liga und Gewinn des Supercups ist beeindruckend. Sammer sprach von einer "wunderbaren Vorgabe. Wir sind überall gut dabei."
Gewohnt kritisch fügte er aber an: "Aber 'dabei' stand noch nie auf einer Autogrammkarte unter Erfolge. Wir dürfen jetzt nicht denken, dass wir alles perfekt gemacht haben." Deshalb müsse die Mannschaft die Ziele weiter "konzentriert, fokussiert und mit großem Elan" verfolgen, forderte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge: "Wir müssen jetzt wieder Titel gewinnen."
Um gut gerüstet zu sein, stehen in Katar gegen den nationalen Meister Lekhwiya SC (5.1.) und den Bundesliga-Konkurrenten Schalke 04 (8.1.), der am Donnerstag nach Doha reist, zwei Testspiele an.
Bis auf Holger Badstuber, der wegen seines Kreuzbandrisses in dieser Saison wohl nicht mehr zum Einsatz kommen wird, kann Heynckes in Katar auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Auch Superstar Arjen Robben, der in der Hinrunde wieder mal einige Wochen verletzt ausgefallen war, will in Doha erneut angreifen. Der Niederländer reiste aus seinem Winterurlaub direkt nach Doha - ebenso wie Mario Gomez, Dante, Rafinha, Luiz Gustavo und Tom Starke.





