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Prognose: Benns Abgang könnten die Freezers in der Breite locker kompensieren. Dennoch hat der wuchtige Angreifer (91 kg) dem Sturm der Kühlschränke einen wichtigen Schub gegeben. Selbst wenn der Kanadier mal nicht punktet, hilft er seinen Kollegen immer weiter - die Freezers müssten einen herben Verlust an Variabilität im Angriff hinnehmen.
Rang 5: Adler Mannheim - Verletzungspech und Startschwierigkeiten
Während sich Marcel Goc (29) von Anfang perfekt in den Angriff der Adler einfügte, hatte sein Kollege Dennis Seidenberg (31) noch mit einigen Startschwierigkeiten zu kämpfen. Zwar besserten sich Seidenbergs Leistungen zusehends, dafür fällt Goc mittlerweile schon das zweite Mal verletzungsbedingt aus. Allzu glücklich sind die Adler mit ihren NHL-Neuzugängen daher noch nicht geworden - ihr Anteil am zweiten Platz ist bisher noch vergleichsweise gering.
Prognose: Mit Buffalos Kapitän Jason Pominville (30) konnten die Adler noch einmal nachlegen und haben einen der besten NHL-Scorer verpflichtet. Wenngleich der Amerikaner in seinen ersten beiden Partien noch blass blieb, hat er das Potential auch bei den Adlern den Unterschied auszumachen. Wenn dann auch Goc ins Team zurückkehrt, könnten die Fans in der Kurpfalz doch noch viel Freude mit ihren NHLern bekommen.
Rang 6: ERC Ingolstadt - kleines Licht, große Wirkung
Mit seinen 89 NHL-Spielen ist Alexander Sulzer (28) zwar noch ein kleines Licht in der besten Liga der Welt, in den nordamerikanischen Minor-Leagues sorgte er aber in der Vergangenheit für Aufsehen und auch dem ERC Ingolstadt hat er bereits wichtige Dienste geleistet. In 15 Spielen punktete der Powerplay-Spezialist elf-Mal - ein starker Wert. Zudem stieg der Punkteschnitt des Teams mit dem Nationalspieler von 1,55 auf 1,8 Zähler pro Partie.
Prognose: Der Verteidiger der Buffalo Sabres leistet gute Arbeit in Diensten des ERCs. Dennoch könnte der Verein einen Absprung des gebürtigen Kaufbeurens angesichts der hohen Kader-Tiefe vergleichsweise gut kompensieren.
Rang 7: Hannover Scorpions - Fehlstart für Nationaltorhüter
Erst kürzlich verpflichteten die Hannover Scorpions Schlussmann Thomas Greiss (26) von den San Jose Sharks. Der ehemalige Kölner soll auf der Torhüter-Position für zusätzliche Sicherheit sorgen. In seinen ersten beiden Partien bekam Greiss elf Tore eingeschenkt, musste am Sonntag gegen Hamburg dann sogar als Backup auf die Bank. Ein misslungenes Comeback in der DEL.
Prognose: Greiss, der in der Vorsaison 19 Spiele in der NHL (Fangquote fast 92 Prozent) bestritt, besitzt eine Menge Potential. Schon vor seinem Wechsel nach Nordamerika war er im Dress des KECs einer der sichersten Torhüter der Liga. Nun hoffen die Scorpions, dass er bald seine Form findet.





