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Mit acht Treffern, fünf davon in Überzahl, ist Christian Ehrhoff (30) der torgefährlichste Verteidiger der Liga und hat wichtigem Anteil am überraschend erfolgreichen Abschneiden des KEV in dieser Saison. Wie groß sein Einfluss exakt ist, lässt sich indes statistisch schwer zeigen, da der Powerplay-Spezialist der Buffalo Sabres schon seit Saisonbeginn für den KEV aufläuft. Doch ein Blick ins Vorjahr deutet auf seinen enormen Stellenwert hin. Mit einem in vielen Positionen gleichen Kader landeten die Pinguine damals auf Rang zwölf. Heute rangieren sie entgegen aller Erwartungen auf dem vierten Platz.
Prognose: Ohne Ehrhoff wäre die Defensive der Pinguine dramatisch geschwächt, da die beiden Altstarts Dusan Milo und Richard Pavlikovsky ihren Zenit mittlerweile überschritten haben. Ein Abgang des Nationalspielers wäre ein herber Verlust auch weil er zur Seele der Pinguine geworden ist.
Rang 3: Eisbären Berlin - Flyers-Traumpaar kaum zu stoppen
Es war der Megadeal der Saison: Mit Daniel Briere (35) und Claude Giroux (24) wechseltne im Oktober zwei absolute Ausnahmekönner von den Philadelphia Flyers zum Deutschen Meister nach Berlin. Entsprechend beeindruckend waren die ersten Auftritte des kanadischen Duos. Schon bei ihrem Debüt gegen Köln waren sie an drei Treffern direkt beteiligt - so ähnlich sollte es weitergehen. Giroux sammelte 19 Scorerpunkte in neun Spielen, Briere 27 Punkte in 17 Partien Quoten, die selbst die von Liga-Topscorer Yanick Lehoux (36 in 28) übertreffen.
Dass die Eisbären nach holprigem Saisonstart endlich mehr Konstanz in ihr Spiel bekamen, verdanken sie auch ihren Neuzugängen aus Übersee. Der Punkteschnitt stieg von knapp 1,5 auf 1,7. Mittlerweile fehlt Giroux mit einer leichten Verletzung indes schon seit einigen Wochen, eine Rückkehr scheint zurzeit fraglich. Kollege Briere punktet dagegen weiterhin fleißig für die Hauptstädter.
Prognose: Wenngleich die Eisbären zunächst sehr von ihren beiden NHL-Profis profitierten, sind sie nach der Rückkehr einiger Rekonvaleszenten (u.a. Vorjahres Top-Scorer Darin Olver) wieder breiter aufgestellt. Den Ausfall Girouxs kompensieren sie gut und auch eine Rückkehr Brieres nach Nordamerika könnte das Team mittlerweile besser verkraften als noch vor einigen Wochen.
Rang 4: Hamburg Freezers - enormer Präsenzgewinn
Der Saisonstart der Freezers war alles andere als überragend. Bevor die Hamburger Jamie Benn (23) aus Dallas verpflichteten, ergatterten die Nordlichter in sieben Spielen gerade einmal neun Punkte. Seither ging es für die Mannschaft ganz weit nach oben, der Punkteschnitt schnellte von 1,3 auf 1,9 in die Höhe die Freezers sind mittlerweile Dritter. Sicherlich lässt sich dieser Umstand nicht nur auf die Verpflichtung Benns zurückführen, die Präsenz des Stürmers ist dennoch beeindruckend und hilft selbst den im Sturm sonst so stark besetzten Hanseaten enorm weiter, gerade direkt im Anschluss an seinen Transfer.





