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"Ich genieße das natürlich hier in Newcastle", erzählt Cissé in einem Interview mit dem kicker. "Ich habe mich sehr schnell eingelebt. Und es ist großartig, wie gut es läuft mit dem Team." Cissé ist sich allerdings auch sicher, dass sein Lauf nicht ewig halten wird: "Als Stürmer weiß ich, dass irgendwann sicher eine Phase kommen wird, in der man die Chancen eben nicht reihenweise versenkt."
Primera División: Cristiano Ronaldo
Es dauert zwar noch einige Monate, bis der neue Weltfußballer des Jahres feststehen wird, die Diskussionen beginnen aber bereits jetzt, kurz vor Ende einer grandiosen Saison. Unabhängig vom Champions League-Finale und der Europameisterschaft, wo sich auch noch deutsche Spieler in die Notizbücher spielen können, ist die Wahl für Real-Coach José Mourinho bereits entschieden. Es könne nur einen geben und der müsse laut Mourinho Cristiano Ronaldo heißen.
Mit seinen 44 Saisontoren hat Ronaldo die Königlichen zum ersten Titel in der spanischen Meisterschaft seit 2008 geführt. 44 (in Worten vierundvierzig) ist ein unglaublicher Wert, der seit Gerd Müllers Zeiten in der Bundesliga kaum vorstellbar ist. Im April gelangen Ronaldo sechs Tore, den Titel Spieler des Monats verdiente er sich vor allem durch den Siegtreffer im Clasico gegen den FC Barcelona, als er die Kritik widerlegte, in wichtigen Spielen nicht treffen zu können.
Das Spiel Ronaldos ist insgesamt kompletter und mannschaftsdienlicher geworden, auch wenn er auf sein Theater nicht ganz verzichten möchte. Dazu gehört die Zelebration jedes Freistoßes oder die Zurschaustellung seines Körpers. Ronaldo wird geliebt oder gehasst, dazwischen gibt es nichts.





