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Die Profiabteilung befindet sich momentan in Katar, um die Vorbereitung auf die Rückrunde der Bundesliga-Saison 2012/13 in Angriff zu nehmen. Mit dabei sind natürlich auch einige Spieler aus der Reserve, um mit den Spitzenspielern trainieren, erstmals die Profi-Luft schnuppern zu können. Besonders im Fokus steht der 17-jährige Pierre-Emile Hojbjerg - das neue Juwel des FC Bayern.
Pierre-Emile Hojbjerg: Das Talent aus Dänemark
Vor knapp einem Jahr holten die Bayern den damals 16-Jährigen von Bröndby IF und schon damals galt Hojbjerg als das vielleicht größte Talent Dänemarks. "Pierre ist ein überragender Spieler, der nicht allzu lange in meinen Händen bleiben wird", sagte Mehmet Scholl im November, als die Reserve der Bayern gegen 1860 München verlor.
"Ich habe mich für Bayern München entschieden, weil ich dort die besten Perspektiven sehe. Ich hatte auch Angebote von Clubs aus Holland, Italien, England und Deutschland. Aber bei meinem ersten Besuch in München wusste ich, dass der FC Bayern der richtige Verein für mich ist", meinte Hojbjerg gegenüber sporten.dk und die Wertschätzung beruht scheinbar auf Gegenseitigkeit.
Für Hojbjerg ist es das zweite Trainingslager mit den Profis und zumindest für Scholl ist es keine Frage, ob der Spieler seinen Weg machen wird. "Er hat zu viel Qualität. Für diese Liga ist sein Talent auf Dauer verschenkt." Für sein Alter ist Hojbjerg sehr weit, natürlich fehlt es noch an Athletik, um sich in der ersten Mannschaft wirklich durchsetzen zu können.
Dennoch ist er in der Regionalliga nahezu unterfordert, sticht durch fantastische Ballkontrolle und Spielintelligenz heraus. Ein Vorteil ist, dass die Bayern einen solchen Spielertypen nicht besitzen. Hojbjerg ist im gesamten Mittelfeld zu Hause, ein sogenannter Box-to-Box-Player, der zwischen beiden Strafräumen agiert - praktisch ein Hybrid aus Schweinsteiger und Kroos.
Pierre-Emile Hojbjerg: Der FC Bayern München war die richtige Wahl
"Ich kann in der Raute eigentlich alles spielen, meine Qualität aber ist die Kreativität, die Offensive, das schnelle Kombinationsspiel. Aber ich denke auch defensiv, bin diszipliniert, ich spiele immer das, was für die Mannschaft am besten ist", wird Hojbjerg in einem Artikel auf fussball-vorort.de zitiert. Dort beschreibt es sich als ein Spieler, der die Mannschaft in den Vordergrund stellt.
Viele Spieler unterschätzen allerdings die Härte, mit der beim FC Bayern München agiert wird. Es geht um den Erfolg, das Selbstverständnis, in jedem Jahr einen Titel gewinnen zu müssen und zu wollen. Die spielerischen und technischen Fähigkeiten hat Hojbjerg ohne Frage. Imponierend ist hingegen auch die Einstellung, mit der er an die Arbeit geht.
Denn genau aus diesem Grund habe er sich für einen Wechsel zum FC Bayern München entschieden. "Genau das hat mir immer am FC Bayern imponiert. Der Verein hat so viele Erfolge, aber immer noch diesen Hunger", stellt Hojbjerg auf fussball-vorort.de klar. Spätestens in einem halben Jahr müsse er zu den Profis, erklärte Scholl. Die Bundesliga darf sich freuen.





