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12:10, 9:11, 8:11, 13:11, 11:5, 14:12 hieß es am Ende im ExCeL Exhibition Centre für Ovtcharov, der im Halbfinale gegen den chinesischen Weltmeister Zhang Jike in 1:4-Sätzen verloren hatte. "Ich kann es wirklich nicht glauben", freute sich der frischgebackene Medaillengewinner.
Lob und Jubel gab es auch von seinem Teamkollegen Timo Boll, der mit seinem Achtelfinal-Aus seinen persönlichen Olympiafluch nicht ablegen konnte. "Das ist großartig für Dima und die ganze Sportart. Chuang hatte das Spiel im Griff, aber Dima die besseren Nerven", resümierte Boll, der bei der WM den Bronzerang belegt hatte. Boll kam bei nun vier Olympia-Teilnahmen im Einzel nie über das Viertelfinale hinaus.
Ovtcharov kämpft sich heran
Ovtcharov machte es bei seiner zweiten Teilnahme an Olympischen Spielen ungleich besser als Boll. Dank seines Umzugs vom olympischen Dorf in ein Hotel vor dem Halbfinale sorgte er für seine nötige Ruhe, um sein bis dato wichtigstes Tischtennis-Spiel akribisch vorbereiten zu können.
Die Erholung schien sich besonders im Bronze-Match auszuzahlen, indem sich Ovtcharov immer wieder zurückkämpfte. "Das Abhaken des ersten Spiels und dann wieder bei Null anfangen, das ist purer Stress. Ich kenne das aus eigener Erfahrung", so Bundestrainer Roßkopf, der nun sein Team auf den Mannschaftswettbewerb vorbereiten muss.
Peters holt Bronze im Judo
Dimitri Peters hat bei den Olympischen Spielen in London die Bronzemedaille gewonnen. Peters besiegte in seiner Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm den Usbeken Ramziddin Sayidov im Kampf um Platz drei. Der Olympia-Debütant gewann vorzeitig durch Ippon.
Der überraschende Griff von Peters nach Gold war zuvor im Halbfinale beendet worden. Gegen den russischen Weltmeister Tagir Khaibulaev verlor er durch Kampfrichterentscheid nach Verlängerung.
Nach 86 von 302 Entscheidungen belegt das deutsche Team mit vier Gold-, acht Silber- und fünf Bronzemedaillen im Medaillenspiegel den sechsten Rang. An der Spitze blieb alles beim Alten: China (18-11-4) führt weiter klar vor den USA (15-8-9). Mit drei Mal Gold an einem Tag machte Großbritannien (5-6-4) einen Sprung auf Platz fünf. Chris Hoy eroberte mit dem siegreichen Radteam sein fünftes Olympia-Gold.





