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Doch genau deshalb darf Schweinsteiger eben nicht pausieren. Seine Glanzleistung mit zwei Torvorlagen gegen die Niederlande war ein wichtiger Schritt, nun braucht er aber weiter Spielpraxis. Der Rhythmus ist für einen Spieler wir Schweinsteiger entscheidend.
Beim Nebenmann auf der Doppelsechs gibt es ebenfalls keinen Grund zu wechseln, auch wenn sich Toni Kroos mit einem kritischen Interview in Position brachte. Sami Khedira ist lauf- und zweikampfstark, bestimmt zusammen mit Schweinsteiger den Takt und hat sich auch im Spiel nach vorne stark verbessert. Das Herz des deutschen Spiels darf auch gegen die Dänen nicht auseinandergerissen werden.
Offensives Mittelfeld: Marco Reus, Mesut Özil und Thomas Müller
In fast allen Mannschaftsbereichen nähert sich die deutsche Elf der Topform an, einzig die offensive Dreierreihe hat noch ordentlich Luft nach oben. Thomas Müller (sportal.de-Noten 3,5 und 3) sucht noch seine Torgefahr der WM, überzeugte bisher vor allem aber defensiv. Mesut Özil (sportal.de-Noten 3,5 und 3) ist bisher sehr fleißig, die entscheidenden Aktionen begleitete Özil bisher aber nur als Zuschauer.
Bleibt noch Lukas Podolski (sportal.de-Noten 4 und 4): Der Noch-Kölner wird vom Bundestrainer für sein Defensivverhalten gelobt, trotzdem muss ein Nationalspieler auf dieser Position in beide Richtungen Topleistungen abrufen können. "Es ist klar, dass von mir sehr viel erwartet wird", stuft Podolski seine Rolle selbst ein. "Ich habe die taktischen Vorgaben des Trainers aber gut umgesetzt. Dass ich von mir in der Offensive mehr erwarte, ist aber auch keine Frage."





