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So dachte man lange über den Trainer der Miami Heat. Ob der schützenden Hand von Pat Riley, einem der erfolgreichsten Coaches der NBA und bei den Heat als General Manager beschäftigt, wurde Spoelstra lange Zeit als eine Art Strohmann betrachtet. Doch mittlerweile hat Miamis Coach ein eigenes Profil entwickelt. Weg von seiner ursprünglichen Art, alles anhand von Videos zu erklären Spoelstra war vorher jahrelang als Videoscout in Miami beschäftigt und hin zu einem Coach, der seine Spieler motivieren kann, wenn es nötig ist, und sich nicht zu schade ist, auf Formsprünge seiner Spieler kurzfristig zu reagieren und einen vorher feststehenden Plan für ein Spiel über den Haufen zu werfen.
Und natürlich helfen dabei sicher auch die regelmäßigen Treffen mit Riley nach den Spielen denn wer würde sich schon Tipps und Anregungen von einem Mann verschließen, der als Trainer fünf Meisterschaften feiern konnte und in seinem Fach als einer der zehn besten aller Zeiten gilt.
Auf solch einen Bonus konnte Oklahomas Coach Scott Brooks nicht zurück greifen. Nicht, dass Brooks viel falsch gemacht hätte. Doch manchmal scheint besonders sein Umgang mit seinem Spielmacher Westbrook zu wenig autoritär zu sein wie sich auch in einigen Auszeiten dieser Serie gut beobachten ließ. Angesagte Spielzüge werden dann einfach mal unbeachtet gelassen, doch Ärger erhält Westbrook dafür nicht zu wichtig scheint Brooks die gute Laune seines zweitbesten Spielers zu sein.
Offense wins Games, Defense wins Championships
Ähnlich verhält es sich mit der Defensive der Thunder. Hatte man in den ersten drei Runden noch die Gegner aus San Antonio, Los Angeles und Dallas zur Verzweiflung getrieben, funktionierte gegen Miami nichts mehr wirklich gut. Weder der beste Blocker der Liga, Serge Ibaka, noch die Verteidigung der Würfe von außen wirkten zu irgendeinem Zeitpunkt der Serie überzeugend Tatsachen, die die Heat gnadenlos auszunutzen wussten.





