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Niko Kovac vs der Sportaal - wer macht das Rennen?
"Dass wir die Gruppe überstehen, ist keine Frage. Die Frage ist nur, wie weit wir dann noch kommen, kündigte der ehemalige kroatische Nationalspieler Niko Kovac auf diepresse.com an und bestätigt sich dabei als großes EM-Orakel. Eine Unsitte, die jeder Sender und jedes Portal in die Runde zu schmeißen scheint.
Mal ist es ein Eisbär, dann ein Krake und vielleicht gibt es demnächst das Rotkehlchen (Erithacus rubecula), welches sich im ersten Gruppenspiel zwischen den leckeren Mehlwürmern aus Polen oder Griechenland zu entscheiden hat. Auch sportal.de hat sein altes Maskottchen reaktiviert den Sportaal. Und der schwamm in unserer Redaktions-Badewanne in die irische Bierdose.
Ein klarer Fall, der Herr Kovac hat sich geirrt. Zumal Orakel-Kovac seine eigene Aussage derart dürftig untermauerte, dass unser Sportaal nahezu leichtes Spiel hatte. "Wenn die wichtigen Spieler ohne Verletzung durch die EM kommen, dann sind wir ein gefährlicher Außenseiter. Mit Ivica Olic, Dejan Lovren und Ivo Ilicevic fallen drei wichtige Spieler bereits aus, zudem ist der Einsatz von Vedran Corluka noch ein bisschen mehr als fraglich.
Die Vorrunde ist scheinbar trotzdem keine besonders hohe Hürde, auch früher sind die Kroaten angeblich nur mit acht Mann nach Irland geflogen. Nur gibt es neben den Verletzten noch einen weiteren Fakt, der die Kovac-These ad absurdum führt. "Mir fehlt der Führungsspieler im Team. Offensiv können wir auch mit den besten Teams der Welt mithalten", moniert Kovac weiter. Wir persönlich vertrauen da lieber unserem Aal.
Gunnar Beuth





