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Dazwischen immer wieder Konter durch die DFB-Elf, die zwar nicht ganz ungefährlich waren, aber zum Glück für die Niederländer zu keinem Ende führten. Auf der Gegenseite mussten sich die Deutschen zunächst bei Jerome Boateng bedanken, der sich in Eishockey-Manier in einen Gewaltschuss von Sneijder warf, der ihm für einige Sekunden die Luft genommen haben dürfte (71.).
Die Angriffsbemühungen der Niederländer zahlten sich schlussendlich aus. Und kaum verwunderlich, dass es wieder ein Distanzschuss war, der von van Persie im deutschen Tor untergebracht wurde. Der war von Snejdern bedient worden und schloss satt aus 18 Metern ab. Da Badstuber noch leicht abfälschte, blieb Neuer keine Chance zur Abwehr 1:2 (73.).
Niederlande im Vorwärtsgang
Nach diesem Erfolg ging es für die Niederländer weiter nach vorne und Deutschland ließ es zu. Letztlich behielt die DFB-Truppe die Ruhe und war meist in der Lage, brenzlige Situationen zu entschärfen. Und am Ende bedeutete diese Diszipliniertheit den zweiten Sieg in diesem Turnier, der für die Niederländer fast das Ende der EM bedeutete.
Nur noch ein Sieg gegen Portugal bei einem gleichzeitigen Sieg der DFB-Elf gegen Dänemark könnte für die Niederländer den Verbleib im Turnier bedeuten. Löw muss im letzten Spiel eine personelle Änderung vornehmen, da Boateng die zweite Gelbe Karte wegen Zeitspiels sah.
Sven Kittelmann





