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2. NFC South: Ein Coach verdient nicht umsonst so gut
Von: Sven Kittelmann
Datum: 12. September 2012, 07:47 Uhr
Format: Artikel
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NFC South: Ein Coach verdient nicht umsonst so gut

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Auch in der NFC South sehe ich nur einen logischen Divisionssieger und das sind die Atlanta Falcons. Mit neuen Coaches für die Offensive und Defensive geht es für die Falcons in diesem Jahr in erster Linie darum, endlich einmal ein Playoff-Spiel zu gewinnen. Dabei kann sich gerade die Angriffsreihe von Coach Mike Smith sehen lassen. Quarterback Matty "Ice" Ryan führt mit den Wide Receivern Roddy White, Julio Jones, Tight End Tony Gonzalez, und den Running Backs Michael Turner und Jacquizz Rodgers eine Offensive ins Feld, die jedem Allstar-Team gut zu Gesicht stehen würde. Die einzige Frage ist, kann die Offensive Line und die Defensive da mit halten?

Was ist mit den New Orleans Saints fragt der geneigte Leser vielleicht zu Recht, doch da muss ich antworten: Headcoach Sean Payton verdient in Louisiana nicht umsonst sieben Millionen US-Dollar pro Saison. Durch seine Suspendierung fehlt Payton nun für ein Jahr und damit wird es für führungslose Saints nicht für die Playoffs reichen - trotz eines Quarterback namens Drew Brees und anderen Spielern.

Und die Tampa Bay Buccaneers und Carolina Panthers? Die spielen in meinen Augen in dieser Saison (noch) keine Rolle als NFL-Playoff-Kandidaten. Während dabei die Bucs mit ihrem neuen Coach Greg Schiano noch einen längeren Weg vor sich haben - aber zumindest mit der Entlassung seines Vorgängers Raheem Morris den richtigen Abzweig gewählt haben, dürfte bei den Carolina Panthers die Kurve weiter nach oben zeigen. Nicht zuletzt dank Quarterback Cam Newton, der bereits in seinem Rookie-Jahr verblüffte.

Newton und sein Bucs-Pendant Josh Freeman sind auch der Unterschied zwischen den beiden NFC-South-Rivalen - Freeman muss in diesem Jahr beweisen, dass seine Leistungen 2010 kein Zufall waren. Newton hat noch eine Art Welpenschutz, besonders nach 2011.

NFC North: Die Playoff-Division

Der Norden dreht auf, so ähnlich hieß vor Jahren mal ein Werbespot eines schleswig-holsteinischen Radiosenders. Dasselbe gilt in der NFL für die Teams aus Wisconsin, Illinois und Michigan. Oder genauer: Die Green Bay Packers, Chicago Bears und Detroit Lions. Denn die sehe ich alle drei als Playoff-Aspiranten, auch wenn die Packers mit Quarterback Aaron Rodgers das mächtigste Pfund in die Waagschale der Division werfen dürften.

Die Bears und Lions zeigten aber bereits im letzten Jahr vielversprechende Ansätze, wurden nur durch mehr oder weniger äußere Einflüsse von größeren Playoff-Erfolgen abgehalten. So spielten die Bears bis zur Verletzung von Quarterback Jay Cutler um den Einzug in die Playoffs mit, während sich bei den Lions in den Playoffs auch Unerfahrenheit zeigte. Cutler ist in Chicago zurück und dürfte erstmals seit langer Zeit dafür sorgen, dass ein Bears-Team nicht nur wegen der Defensive gefürchtet wird.

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