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Elf Minuten später, als eigentlich die Wolfsburger wieder am Zug waren, setzten die Bayern noch einen drauf. Dabei spielte das dynamische Duo vergangener Tage Namens Robery die Hauptrolle. Ribery kam schon in der eigenen Hälfte in Ballbesitz, sah den startenden Arjen Robben, den er mustergültig anspielte und somit die Wolfsburger Defensive aushebelte. Robben vollendete diese Szene mit einem Lupfer über Marwin Hitz zum 2:0 (39.).
Neue Gesichter - Bruch im Spiel
Die muntere Partie sollte nach der Halbzeit ein anderes Gesicht bekommen, besser gesagt fünf neue Gesichter auf Bayern- und drei auf Wolfsburger Seite. Mit Claudio Pizarro kam zumindest ein weiterer Ex-Schützling Magaths, der seinem alten Coach auf seine Weise gratulieren wollte.
Zunächst war es jedoch Olic, der sich bei seinem neuen Trainer beliebt machen wollte. Über den Ex-Münchener liefe die Offensivaktionen der Wolfsburger zu Beginn der zweiten Hälfte. Zunächst noch ohne Erfolg. Bei den Bayern war durch Pause und Wechsel der Faden gerissen, nach Stundenfrist setzte Heynckes auch auf Nachwuchskräfte wie Emre Can und Mitchell Weiser.
Empfehlungsschreiben von Diego
Das Spiel machten eher die Wolfsburger, bei denen sich die vielen Neuzugänge jedoch erst einmal zurechtfinden mussten. Schließlich führten die Angriffsbemühungen in buchstäblich letzter Minute noch zum Anschlusstreffer der Wölfe - wenig überraschend durch einen Neuzugang. Der in der 80 Minuten eingewechselte Diego, der das Spiel noch einmal belebte, fand Askan Dejagah, der legte quer auf den mutterseelenallein stehenden Vaclav Pilar am zweiten Pfosten (90.).
Nach dem fast direkt anschließenden Schlusspfiff des chinesischen FIFA-Schiedsrichters Zhao Liang durften die anwesenden Zuschauer neben Geburtstagskind Magath auch sich selbst beglückwünschen. Schließlich gab es in der ersten Halbzeit ein Testspiel auf sehr gutem Niveau zu sehen, nach der Pause konnten die Anwesenden immerhin behaupten, eine Menge neue Gesichter in den Trikots der beiden Teams gesehen zu haben.





