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Der Unparteiische begründete diese Entscheidung damit, dass Nalbandian das Hawk-Eye-System zu spät eingefordert hätte, der neue Spielstand bereits angesagt worden wäre und dahin nicht mehr zurückgenommen werden könne. Das brachte Nalbandian derart auf die Palme, dass er den Oberschiedsrichter auf den Platz kommen ließ. Doch dieser gab dem Stuhlschiedsrichter Recht und gab Isner den Punkt.
Nalbandian von der Rolle und sauer auf Referee
Nalbandian war daraufhin derart von der Rolle, dass kaum noch Gegenwehr leistete, und nicht nur Isners Service-Game verlor, sondern sich auch in seinem eigenen breaken ließ und verärgert die Heimreise antreten musste. Einen offiziellen Protest will er gegen die Situation zwar nicht einlegen, trotzdem ließ er seinem Ärger noch einmal freien Lauf und sprach dem Unparteiischen die Qualifikation für ATP Turniere ab.
"Das ist doch lächerlich mit solchen Schiedsrichtern so ein Turnier spielen zu müssen, schimpfte Nalbandian später auf der Pressekonferenz. Was soll das? Was macht die ATP dagegen? Ich verstehe das in der Situation überhaupt nicht, 8:8 und Breakball. Wie kann man in so einer Situation nur so blöd sein? Ich habe natürlich nicht nur wegen dieser Situation verloren, aber das war schon schlecht.
Clijsters, Li und Wozniacki weiter
Deutlich leichter tat sich Titelverteidigerin Kim Clijsters, die im Schnelldurchgang in die dritte Runde einzog. Die Belgierin gewann mühelos mit 6:0, 6:1 gegen Stephanie Foretz Gacon aus Frankreich. Keine Probleme hatte auch Vorjahresfinalistin Na Li beim lockeren 6:2, 6:2 in gerade einmal 62 Minuten über Lokalmatadorin Olivia Rogowska. Ebenfalls weiter ist Caroline Wozniacki. Die an Nummer eins gesetzte Dänin schlug Anna Tatishvili 6:1, 7:6.





