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"In den letzten fünf, sechs Runden haben meine Reifen abgebaut. Dadurch konnte ich nicht mehr so attackieren, wie ich es gern gewollt hätte", erzählte Bradl. Seinem Teamchef war es egal. "Es ist ein Traum, was Stefan abliefert, einfach Wahnsinn, wie das mit uns funktioniert. Er ist erst vier Monate MotoGP-Pilot und fährt bereits um das Podest. Es gibt nicht viele Rookies, die das von sich behaupten können", lobte Cecchinello.
Moto3: Technik bremst Cortese aus
Cortese wollte bei seinem zweiten "Heim"-Grand-Prix innerhalb einer Woche mit der Sachsenring-Sieg-Taktik zum zweiten Mal erfolgreich sein. "Erst etwas abwarten und dann kurz vor Schluss zuschlagen", hatte Cortese nach dem Qualifying gesagt. Weitgehend hielt sich Cortese an seine Ausrichtung, zeigte sich zwar ab und zu an der Spitze, hatte aber auch als Siebter alles unter Kontrolle. Aber: "Wir hatten heute Probleme mit dem Beschleunigungsverhalten. Da waren die Hondas stärker. Das hatte ich so nicht erwartet", meinte Cortese.
So hatte er dann auf der 1,1 Kilomter langen Zielgeraden auch nicht das erhoffte Überraschungsmoment auf seiner Seite. Zwar war er im Windschatten von Vinales, kam aber nicht vorbei und musste auch noch Romano Fenati den Vortritt lassen. "Schade, dass es nicht zum Sieg gereicht hat. Ich glaube, ich habe wieder alles richtig gemacht, aber diesmal hat die Technik nicht ganz mitgespielt", bemerkte Cortese, der sich nun auf die fünfwöchige Sommerpause freut.
In der Moto2-Klasse setzte sich der Abstieg von Max Neukirchner fort. Neukrichner stürzte bereits in der zweiten Runde und blieb damit einmal mehr ohne Punkte. Den Sieg holte sich der Italiener Andrea Iannone.





