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Von: Uwe Toebe
Datum: 14. Mai 2012, 07:27 Uhr
Format: Artikel
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Mit teilweise überragenden...

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Mit teilweise überragenden Leistungen hat der Keeper einen großen Anteil, dass der Klassenerhalt vor dem letzten Spieltag geklärt war. Nun ist Werder Bremen auf der Suche nach einem Nachfolger für Tim Wiese und soll Luthe in Betracht ziehen. Für die klammen Bochumer ist das ein zweischneidiges Schwert und erst recht für die Fans. Bei wohl keiner anderen Position auf dem Feld möchte man so sehr Konstanz haben wie beim Torhüter. Die raue Luft der Bundesliga kennt der 25-Jährige allerdings schon. Im Abstiegsjahr der Bochumer hütete er dreimal das Tor des VfL.

Mickael Poté (Dynamo Dresden)

Etwas älter ist auch schon Mickael Poté. Der Nationalspieler des Benin zählt mittlerweile schon 27 Lenze. Nach einigen mehr oder wenigen erfolglosen Jahren in seinem Geburtsland Frankreich wechselte er im letzten Sommer zu Dynamo Dresden. Nach einer Eingewöhnungszeit machte er das, wofür er verpflichtet wurde. Der Torjäger verdrängte Pavel Fort, erzielte in 27 Begegnungen zwölf Treffer und legte nebenbei noch fünfmal auf für die Kollegen.

Bis 2014 steht Poté noch unter Vertrag an der Elbe. Soll der Sprung nach oben noch gelingen, muss der spielfreudige Stürmer diese Leistungen wiederholen. Dann allerdings ohne Zlatko Dedic, mit dem er sich blendend auf dem Feld verstand. Denn dieser war nur ausgeliehen vom VfL Bochum und dort wird dringend ein Torjäger gebraucht.

Nick Proschwitz (SC Paderborn)

Sicherlich nicht zum VfL Bochum wechseln wird Nick Proschwitz. Vor Jahren wären die Westdeutschen, bei denen früher nicht nur Stefan Kuntz zum Torschützenkönig avancierte, sicherlich ein aussichtsreicher Kandidat für den Torschützenkönig der zweiten Liga gewesen. Doch die Zeiten haben sich geändert. Der SC Paderborn stand am Ende weit vor den Bochumern in der Tabelle.

Auch Proschwitz gehört schon zum etwas älteren Kaliber. Der 25-Jährige wechselte bisher beinahe jährlich seine Clubs. Da es nie zum Durchbruch nach ganz oben reichte, wählte auch er den Karriereumweg – über Liechtenstein und die Schweiz. Vor einem Jahr kehrte er nach Deutschland zurück. Ob es schon für das Oberhaus reicht? Aber auch die Nachfolge Lukas Podolskis, nein nicht in der Nationalmannschaft sondern beim Absteiger aus Käöln, wäre sicherlich ein weiterer Schritt auf der Leiter nach oben.

Lasse Sobiech (FC St. Pauli)

Es gibt nicht wenige Fans rund um das Millerntor, die meinen, mit einem gesunden Lasse Sobiech (21) wäre man aufgestiegen. Die Leihgabe aus Dortmund verletzte sich am neunten Spieltag gegen Aue, als sie schmerzhafte Erfahrungen mit dem Torpfosten machte. Erst am 31. Spieltag feierte Sobiech sein Comeback. In den insgesamt nur dreizehn Partien, die er für den FC St. Pauli bestritt, überzeugte der Innenverteidiger die Kritiker.

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