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Mit einem Lächeln erklärte er, dass er zwar in Marokko geboren wurde, sich aber wie ein Rheinländer fühle: "Denn mit zwei Jahren haben mich meine Eltern verschleppt", scherzte der Ex-Profi. Er hat lange Jahre in Aachen gelebt, ehe er für den MSV Duisburg, Fortuna Köln und Greuther Fürth als Mittelfeldakteur die Stiefel schnürte. Für sein Vaterland nahm er 1992 an den Olympischen Spielen in Barcelona sowie 1994 und 1998 an Weltmeisterschaften teil.
Azzouzi setzt auf Nachwuchsarbeit und gute Transfers
Nach 15 Jahren in Fürth verließ Azzouzi den Aufsteiger im Guten. "Der Wechsel ging entspannt und ohne Ärger über die Bühne". Die Aufgabe beim FC St. Pauli sieht er als langfristiges Projekt, deswegen sollen auch Ehefrau Stefanie sowie die Töchter Khadija (7) und Naima (4) nachkommen. Die Nachwuchsarbeit, die auch in Fürth einen besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit ausgemacht hatte, soll auch in Hamburg intensiviert werden. "Das ist ein Schwerpunkt. Zuerst brauchen wir aber einen guten Profi-Kader."
Nach nur vier namhaften Zugängen will er das Team, das den Verlust von Spiellenker und Torjäger Max Kruse sowie anderer Leistungsträger verkraften muss, verstärken. Er wolle vor allem "gute Spieler" holen, die passen müssen. Daher will er sich rasch einen Überblick verschaffen, aber in Ruhe entscheiden: "Zeitdruck ist ein schlechter Faktor. Außerdem ist die Basis bei uns gut", sagte der Sportchef.





