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Doch Watson konterte, schaffte Birdies an der fünf und sieben, nach einem Abschlag, dem der zehn Jahre ältere repektvoll applaudierte, und war plötzlich wieder bis auf einen Schlag dran und glich nach acht Löchern wieder aus. Doch das Zitterspiel ging weiter, wieder musste er an der neun einen Schlag droppen und Nicklaus nutzte die Chance mit einem Birdie und einem starken Putt an der 12. Erneut zog er auf zwei Schlägen davon.
Menschenmassen wollen das Schauspiel sehen
Der Golden Bear sah wie der sichere Sieger aus, sein Gegner setzte jedoch alles auf eine Karte und rief sein bestes Golf ab. Dabei ließ er sich auch nicht von der Menschenmenge aus der Ruhe bringen, die herbeigestürmt war, um sich den Showdown aus nächster Nähe anzuschauen. "Das war eine enorme Menge, die uns an jedem Loch vorausging"", erinnerte sich auch Nicklaus laut golf.com.
Schon am neunten Loch hatte es beinahe Tumulte gegeben, als eine Menschenmasse auf das Fairway gedrängt war, an der 14 sorgten die Zuschauer dann sogar für eine längere Unterbrechung. Sie hatten derart viel Staub aufgewirbelt, dass die Fahne kaum noch zu sehen war. Die Stewards waren nicht im Stande diese Flut einzudämmen. Bis sich alles wieder beruhigt hatte und wieder freie Sicht herrschte, waren ganze 15 Minuten vergangen, Minuten, in denen beide Kontrahenten versuchten, die Konzentration zu halten. "Wir haben nicht miteinander gesprochen", widerlegte Watson später das Gerücht, die beiden Kontrahenten hätten die Zeit mit Smalltalk überbrückt.
"Als es weiter gehen konnte, war die Stimmung immer noch verrückt, aber es war etwas mehr Ruhe und Ordnung drin." Auch im Spiel von Watson. Sein Abschlag an der 15 missglückte zwar, doch einen Putt aus 18 Metern versenkte er und das brachte ihn wieder heran und Nicklaus aus dem Konzept, an der 17 spielte er lediglich Par und Watson ging mit einem Ein-Schlag-Vorsprung ans letzte Loch.





