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2. Lukas Rupp (Borussia Mönchengladbach): 5
Von: Uwe Toebe
Datum: 22. Oktober 2012, 17:21 Uhr
Format: Artikel
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Lukas Rupp (Borussia Mönchengladbach): 5

(Seite 2 von 2)

Eine einzige Aktion ist positiv in Erinnerung geblieben, als er mit einer Flanke Rafael van der Vaart in Szene setzte. Ansonsten lief er dem Leder meist hinterher. Für sportal.de ein klarer Fall einer mangelhaften Leistung - bemüht, aber ohne jede Wirkung. Sein Trainer sollte für ihn schnell eine andere Aufgabe finden, denn der fleißige Arbeiter fühlt sich nach den bisherigen Eindrücken auf der linken Außenbahn alles andere als wohl und ist dort reichlich fehl am Platz.

Lukas Rupp (Borussia Mönchengladbach): 5

Bemüht war ohne Zweifel auch Lukas Rupp. Auch er ackerte viele Meter, gewann im Gegensatz zu Jiracek auch mehr Zweikämpfe, blieb aber alles in allem so wirkungslos wie der Tscheche. Gegen Frankfurt hatte er zuletzt besser ausgesehen, doch auch zu diesem Zeitpunkt hatte er schon darauf hingewiesen, dass er noch einen weiten Weg vor sich habe. Mit dieser Einschätzung lag und liegt er völlig richtig. Sein Passspiel ist noch zu ungenau, weil er noch Mühe mit dem Tempo in der Eliteklasse hat.

So ist er dann vorerst noch kein ernsthafter Konkurrenz für Patrick Herrmann, der es nach ihm nur ein wenig besser machte, aber auch in eine Elf kam, die schon fast aufgegeben hatte. Trainer Lucien Favre wird seinem Schützling nun wohl erst einmal die Gelegenheit zum Durchschnaufen geben und ihm einen Bankplatz zuteilen.

Jan Schlaudraff (Hannover 96): 5

Eine Pause wird Jan Schlaudraff kaum brauchen, aber den Warnschuss vor den Bug, den er nun von Trainer Mirko Slomka verpasst bekam, sollte er dennoch ernst nehmen. In der ersten halben Stunde hatte Hannover klar das Nachsehen. Gegner Eintracht Frankfurt stürmte dank seiner starken Außenverteidiger und lag auch schon mit 2:0 vorne. Die rechte Seite der 96er lahmte. Eingeteilt für diesen Abschnitt war Schlaudraff, der nach Ansicht seines Fußballlehrers seinem Hintermann Steven Cherundolo zu wenig half.

Klar war aber auch, es lag nicht nur an Schlaudraff. Das ganze Team arbeitete bis dahin schlecht gegen den Ball und ließ dem Gegner so Räume, was die Adlerträger denn auch genüsslich ausnutzten. Da Schlaudraff im Gegensatz zu Ilsö nicht komplett abgetaucht war und im Gegensatz zu Levels sich auch keine haarsträubenden Patzer erlaubte, verteilt sportal.de in diesem Fall nicht die ohnehin nur selten vorkommende Höchststrafe, sondern belässt es bei einem Mangelhaft.

Nach der Einwechslung Artur Sobiechs, der seine Sache nicht besser machte als Schlaudraff, wurde Hannover tatsächlich stärker. Die Maßnahme stabilisierte das Team also, da es den Appell des Trainers erkannt hatte. Doch 96 ging wie auch Düsseldorf, Hamburg und Mönchengladbach als Verlierer vom Platz, da das gefallene Kind nicht mehr aus dem Brunnen geholt werden konnte.

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