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Die Hetzkampagne hat Özil und seine Familie getroffen. "Aber es belastet jetzt nicht die Leistung von Mesut als Fußballspieler", versicherte Mustafa Özil, inzwischen auch der Berater des Real-Profis. Löw hat daran keine Zweifel, auch wenn der 23 Jahre alte Özil recht schwer in das EM-Turnier fand und der ganz große Zauber bisher fehlte. "Ich kann noch besser spielen", gab der 36-malige Nationalspieler zu. Der DFB-Chefcoach bescheinigte Özil, der aber immerhin den entscheidenden Pass zum 2:1-Siegtreffer von Lars Bender gegen die Dänen gegeben hatte, eine deutliche Steigerung: "Mesut Özil hat sich stark verbessert."
Löw lobt Özil: Das Gesamtprodukt stimmt
Löw sieht eine große Diskrepanz zwischen der öffentlichen Beurteilung von Özils bisherigen EM-Auftritten und seiner eigenen Sichtweise. Gerade von ihm erwarten Zuschauer und Kritiker stets etwas Besonderes. José Mourinho, sein Trainer bei Real Madrid, hat Özil als derzeit "besten Zehner der Welt" bezeichnet. "Viele schauen auf seine individuelle Leistung, der Trainer sieht das Gesamtprodukt", erläuterte Löw und lobte Özils mannschaftsdienliche Spielweise: "Er hat wahnsinnig viel Wege gemacht, war wahnsinnig viel am Ball."
Der Bundestrainer weiß auch genau, wie Özil noch mehr seine fußballerische Genialität einbringen könnte - gerade gegen den griechischen Abwehriegel. Seine überragenden Pässe in die Tiefe, in die Schnittstellen des Defensivbollwerks würden auch von den Laufwegen seiner Kollegen abhängen. "Was er braucht, sind gute Anspielmöglichkeiten." Dann würde er auch wieder explodieren wie in den K.o.-Spielen bei der WM 2010 gegen England (4:1) und Argentinien (4:0). "Ich spüre, dass das wieder kommt", bemerkte Löw.





