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Von: Malte Asmus
Datum: 08. Mai 2012, 22:33 Uhr
Format: Artikel
Diskussion:
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Liverpool mit drei Toren in zehn Minuten

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Liverpool mit drei Toren in zehn Minuten

Denn Liverpool hatte schon in der Anfangsviertelstunde Ballbesitz und Spielanteile dominiert. Allerdings wäre Chelsea, das zunächst erstaunlich passiv agiert hatte, trotzdem um ein Haar in Führung gegangen. Daniel Sturridges Distanzschuss wurde zur Ecke abgewehrt, die Florent Malouda direkt auf den ungedeckten Branislav Ivanovic brachte. Dessen Kopfball knallte aber nur an den Pfosten.

Die ausgelassene Torchance rächte sich zwei Minuten später, als Luis Suarez an mehreren Gegenspielern vorbei von rechts parallel zur Grundlinie in den Strafraum gedribbelt hatte, in die Mitte spielte, wo Michael Essien den Ball unglücklich zum 1:0 für die Reds ins eigene Tor lenkte. Liverpool legte schnell nach. Rodriguez spielte einen Steilpass in den Strafraum, John Terry – der zuvor schon einmal getunnelt worden war – rutschte weg und gewährte Henderson freie Bahn, die dieser zum 2:0 nutzte.

Bereits nach einer halben Stunden war die Partie dann bereits vorentschieden. Einen weiteren Eckball beförderte Andy Carroll weiter zu Daniel Agger, der den Ball im Bücken per Kopf zum 3:0 einnetzte. In der Nachspielzeit hätte Liverpool nach einem Foul von Ivanovic an Carroll die Führung sogar noch weiter ausbauen können. Doch Stewart Downing platzierte den folgenden Strafstoß an den Pfosten.

Chelsea verbessert, aber Liverpool macht den Sack zu

Liverpool stürmte auch nach Wiederanpfiff weiter, Chelsea kam jedoch zum 1:3-Anschlusstreffer. Liverpool-Keeper Pepe Reina sah nicht besonders gut aus, als ein Malouda-Freistoß in seinen Strafraum kam und Ramires den Ball etwas glücklich mit der Hüfte ins Tor bugsieren konnte. Mit dem Schwung des Tores im Rücken kamen die Blues besser in die Partie, während bei den Reds etwas der Spielfluss zu abhanden kommen drohte.

Doch ein dicker Fehler von Chelsea-Keeper Turnbull begünstigte nach einer guten Stunde das 4:1 Liverpools. Von der seitlichen Strafraumgrenze hatte er einen blinden Befreiungsschlag in die Mitte genau auf Shelvey gespielt, der den Ball aus zwanzig Metern ins leere Tor beförderte. Chelsea bekam durch Romelu Lukaku zwar noch eine dicke Kopfballchance, die Reina aber mit starkem Reflex aber entschärfen konnte. Ansonsten ging für die Blues nach vorne herzlich wenig. Fernando Torres hing bei der Rückkehr an die alte Wirkungsstätte Anfield Road völlig blass. Auf der Gegenseite köpfte Agger in der Nachspielzeit noch knapp am Chelsea-Tor vorbei.

Malte Asmus

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