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Auch Florian Mayer hat das Achtelfinale erreicht. Der an Nummer 31 gesetzte Mayer gewann gegen den aufschlagstarken Polen Jerzy Janowicz nach Abwehr von zwei Matchbällen mit 7:6 (7:5), 3:6, 2:6, 6:3, 7:5.Der gewonnene Tiebreak im ersten Durchgang hatte keine Sicherheit gebracht, der Polen war in den folgenden beiden Sätzen davongeeilt, ehe Mayer im vierten Satz das Spiel wieder besser in den Griff bekam, ausglich und im engen fünften Satz dann noch einmal richtig fighten musste, ehe er triumphieren konnte.
Sein bislang bestes Resultat bei den All England Championships war dem Bayreuther im Jahr 2004 mit dem Viertelfinaleinzug gelungen. Davon ist er jetzt nur noch einen Sieg entfernt. Ebenso wie seine Landsfrauen Sabine Lisicki und Angelique Kerber, die im Gleichschritt den Einzug ins Achtelfinale und damit in die zweite Woche von Wimbledon geschafft haben. Beide ließen sich in ihren Drittrundenmatches auch von zwischenzeitlichen Rückschlägen nicht aus der Ruhe bringen, überzeugten kämpferisch, aber auch spielerisch.
Lisicki kommt langsam aber sicher in Tritt
Den Anfang hatte Lisicki gemacht, die gegen Sloane Stephens (USA) den nächsten Schritt aus ihrem Formtief, das auf eine langwierige Knöchelverletzung gefolgt war, getan hatte. Beim 7:6 (7:5), 1:6, 6:2-Erfolg hatte Lisicki zwar einige Mühe gehabt, beeindruckte aber nicht nur durch eine starke Aufholjagd im Tiebreak des ersten Satzes, sondern vor allem nach dem zwischenzeitlichen Satzausgleich mit einem bärenstarken dritten Satz.
Dort nahm sie Stephens, die zuvor mächtig aufgedreht hatte, durch aggressives und druckvolles Spiel den Wind aus den Segeln und darf sich nun im Achtelfinale auf die Neuauflage des Halbfinalmatches von vor einem Jahr gegen Maria Sharapova freuen. Die russische Weltranglistenerste setzte sich 6:1, 6:4, gegen Hsieh Su-Wei aus Taiwan durch.





