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Auf noch größeres Unverständnis stößt die dritte Neuerung beim Skispringen: der rote Knopf. Mit diesem Buzzer haben die Trainer die Möglichkeit, für ihren Springer bei schwierigen Wetter- und Windverhältnissen die Anlauflänge zu verkürzen.
Dieses wurde im Sommer vor vier Jahren bereits getestet und führte damals dazu, dass die Trainer diese Möglichkeit als taktisches Spielchen benutzen, um den Wettbewerb zum Vorteil ihrer Athleten zu verzögern.
Gleiches wird nun für diesen Winter befürchtet, das Skispringen scheint unnötig kompliziert geworden zu sein, nachdem es in den Vorjahren bereits einige Neuerungen gab, die den Sport für den Zuschauer verkompliziert haben.
Langlauf"
Wo ist Behle?", fragen sich die Langlauf-Fans seit den Olympischen Spielen von Lake Placid 1980. Jahrelang war diese Frage leicht zu beantworten: "An der Langlaufpiste, wo ein Bundestrainer hingehört!" Doch dieses Jahr wird alles anders sein. Ende März 2012 trat Jochen Behle nach zehn Jahren als Skilanglauf-Bundestrainer zurück und wird in Zukunft als TV-Experte bei den Kollegen von Eurosport tätig sein.
Überraschend wurde Frank Ullrich als sein Nachfolger bestimmt, der zwei Jahre zuvor als Bundstrainer der Biathlon-Männer zurückgetreten war. Der erfolgreichste Biathlon-Trainer der DSV-Geschichte soll nun also die strauchelnden Langläufer wieder auf Kurs bringen.
Neues gibt es bei den Langläufern aber auch im Wettbewerb, so sollen die Staffelläufe der Männer von bisher 4 x 10 Kilometern auf das Biathlon-Format 4 x 7,5 Kilometer verkürzt werden, damit diese Events im Fernsehen besser vermarktet werden können. Zudem gibt es nun eine Gesamtwertung für Zwischensprints bei Distanzrennen und die Sieger dieser Kategorie erhalten am Saisonende einen BMW als Belohnung.





