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2. Lakers vs. Clippers: The Battle of L.A.
Von: Oliver Stein
Datum: 30. Oktober 2012, 08:21 Uhr
Format: Artikel
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Lakers vs. Clippers: The Battle of L.A.

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Hinter den Oklahoma City Thunder bahnt sich ein spannendes Rennen an, in dem die Denver Nuggets aber am Ende die Nase vorn behalten werden. Dahinter wird sich Minnesota ebenfalls die Playoffteilnahme sichern, während die Utah Jazz um den achten Platz im Westen kämpfen werden. Portland wird in der Lotterie enden und erst im nächsten Jahr ein Playoff-Kandidat sein.

Lakers vs. Clippers: The Battle of L.A.

Man kann noch so oft versuchen, die Kaderplanung der Los Angeles Lakers zu kritisieren, eins blieb immer gleich: die Lakers spielen um den Titel mit. Und ein Zwischenschritt dazu ist das Erringen der Stadtmeisterschaft in Los Angeles. Dazu wurde mit Dwight Howard der beste Center der NBA nach L.A. gelotst, mit Steve Nash ein zweimaliger MVP als Point Guard verpflichtet und mit Kobe Bryant und Pau Gasol das Gerüst der Meistermannschaft von 2009 und 2010 gehalten. Und auch an der Bank wurde gearbeitet. Mit Jordan Hill wurde der beste Backup für Howard und Gasol gehalten, Jodie Meeks kann als Bryant-Ersatz einspringen, Devin Ebanks kann verteidigen und mit Antawn Jamison wurde einer der besten verfügbaren Veteranen für die Forward-Positionen verpflichtet..

Es bleibt zwar abzuwarten, ob und wie viele Auszeiten sich Bryant und Nash nehmen müssen und ob der durchaus als alt anzusehenden Starting Five in vielen Spielen die Kondition und das Tempo fehlen, doch auf dem Papier sind die Lakers der große Favorit in der Pacific Division und werden auch genau so aufspielen.

Nicht so gern hören werden das die Fans des Stadtrivalen, der Los Angeles Clippers. Die Clippers haben im Sommer die zweite Reihe ihres Kaders um eine Reihe Klassespieler ergänzt und stehen trotzdem im Schatten der Lakers-Manie. Mit Blake Griffin hat der erste der beide Superstars seinen Vertrag verlängert und auch Chauncey Billups, der Glue-Guy des Teams, konnte für zwei weitere Jahre gebunden werden. Mit Lamar Odom, Jamal Crawford, Ronny Turiaf, Ryan Hollins, Matt Barnes und Grant Hill wurde für jede Position eine zweite Option verpflichtet, sodass die Abgänge von Nick Young, Kenyon Martin und Randy Foye mehr als verkraftet werden konnten. Und Chris Paul sowie Backup Eric Bledsoe stehen seit jeher für Qualität auf der Position des Point Guards.

Nachdem die Clippers im letzten Jahr schon den Sprung in die zweite Runde der Playoffs schaffen, sind die Ziele für diese Saison natürlich noch höher gesteckt. Und wenn sich das Team dem eigenen Potenzial nach entwickelt, wird es vielleicht sogar im L.A.-internen Duell spannend. Doch dafür müssen neben Paul auch andere Verantwortung übernehmen. Wobei man dabei vor allem auf das Auftreten von Grant Hill und Chauncey Billups, den beiden Granden des Clippers-Teams, gespannt sein darf.

Suns, Kings, Warriors: Trübe Stimmung am Pazifik

Hinter den beiden Top-Teams sieht es in der Pacific Division eher düster aus. Die Phoenix Suns hatten im Sommer den Abschied des besten Spielers in der Geschichte ihrer Franchise, Steve Nash, zu verkraften. Und weil das Angebot der Suns für Eric Gordon an New Orleans von den Hornets ausgeglichen wurde, obwohl Gordon beteuerte, unbedingt nach Phoenix zu wollen, klingt der Rest der Verstärkungen eher nach zweiter Wahl. Goran Dragic soll das Spiel der Suns machen, Michael Beasley endlich zu der Form finden, die ihn einst zu einem der begehrtesten College-Spieler machte. Außerdem kam mit Luis Scola ein Forward aus Houston sowie mit  Wesley Johnson ein neuer Guard, doch was in Ansätzen vielversprechend klingt, dürfte im Alltagsgeschäft der Liga als Team kaum Chancen auf Erfolg haben.

Ähnlich trüb sieht es bei den Sacramento Kings aus. Zwar hat man mit DeMarcus Cousins und Rookie Thomas Robinson zwei vielversprechende Big Men und mit Tyreke Evans einen Guard, dessen Geschwindigkeit an guten Tagen nur von wenigen zu stoppen ist. Und auch Neuzugang Aaron Brooks, der das Spiel als Point Guard lenken soll, könnte sich als Glücksgriff herausstellen. Doch die Kings haben keine vernünftige Defense, einen viel zu jungen und undisziplinierten Kader, der im letzten Jahr sogar Altmeister Paul Westphal den Spaß am coachen nahm und vor allem keinen Spieler, der es im Schnitt auf annähernd 20 Punkte bringen könnte. Auch für die Kings wird nur der Gang in die Draft-Lotterie bleiben.

Umgehen können diesen vielleicht die Golden State Warriors. Hatte man in Oakland jahrelang an der Philosophie festgehalten, einfach immer so viele Punkte wie möglich erzielen zu wollen, ist mit der Verpflichtung von Center Andrew Bogut zum Ende der letzten Saison zumindest ein leichter Umschwung in Richtung Defensive in Sicht. Das Loch, das Monta Ellis auf der Guard-Position hinterlassen hat, sollen nun Jarrett Jack, Brandon Rush und Klay Thomson gemeinsam schließen, auf der Foward-Position soll Oldie Richard Jefferson Rookie Harrison Barnes den Einstieg erleichtern und mit Bogut, David Lee, Carl Landry und Andris Biedrins hat man auch unter den Körben Möglichkeiten, zu variieren. Mit dieser Mannschaft sollte Golden State um den letzten Playoff-Platz der Western Conference spielen können, doch am Ende wird es wohl knapp nicht reichen.

Die Los Angeles Lakers sollten sich den Divisionstitel trotz harter Gegenwehr der Clippers sichern können. Dahinter wird sich Golden State auf Platz drei spielen, während die Phoenix Suns die Nase gegen die Sacramento Kings beim Kampf um den vorletzten Platz vorn haben werden.

Wer stoppt die San Antonio Spurs?

Es ist wie jedes Jahr. Die San Antonio Spurs seien zu alt, zu langsam, defensiv nicht mehr gut genug, zu satt und am Ende wundern sich doch alle über die Leistungsfähigkeit der Mannschaft aus Texas. Mit Danny Green, Boris Diaw und Patty Mills wurden die auslaufenden Verträge verlängert, Superstar Tim Duncan unterschrieb seinen letzten Vertrag und wird seine große Karriere als Spur beenden, und mit Nando de Colo wurde ein interessanter Guard aus Frankreich verpflichtet. Und nachdem in der Off-Season vor allem Kawhi Leonard, aber auch Thiago Splitter große Leistungssprünge vorzuweisen hatten, scheinen die Spurs sorgenfrei zu sein.

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