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Der Ausgleich war verdient, denn die Iren spielten nach dem 0:1 beherzt nach vorne. Das Tor ließ sie jedoch in den alten Trott verfallen, so dass Kroatien wieder das Kommando auf dem Rasen übernahm. Die nächste Chance bot sich Ivan Perisic (22.), der mit einem Schuss aus 20 Metern an Irlands Keeper Shay Given scheiterte.
Trapattoni hielt es an der Seitenlinie nun kaum noch auf der Bank. Wie eh und je tigerte der Italiener herum, pfiff und gestikulierte. Sein Team stand phasenweise mit allen elf Mann in der eigenen Hälfte und ließ den Gegner kommen, der aus seiner spielerischen Überlegenheit zunächst jedoch kein weiteres Kapital schlagen konnte. Luca Modric (33.) und Perisic (36.), die als unermüdliche Antreiber glänzten, zielten zu ungenau.
Kuriose Tore besiegeln Kroatiens Sieg
Die erneute Führung war dann überfällig, auch wenn sie glücklich fiel. Irlands Verteidiger Stephen Ward bediente mit einem missglückten Abwehrschlag Jelavic, und der Stürmer vom FC Everton verwandelte eiskalt mit einem Lupfer über den herauseilenden Given.
Kurz nach dem Wechsel hatte der Schlussmann von Aston Villa auch noch Pech, als ihm der Ball nach einem Pfostenkopfball von Mandzukic gegen den Kopf und von dort ins Netz sprang. Die letzte Hoffnung der Iren auf eine Wende machte der niederländische Schiedsrichter Björn Kuipers zunichte, als seine Pfeife nach einem Strafraum-Foul des Frankfurters Gordon Schildenfeld an Robbie Keane stumm blieb.





