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2. Körperlich ist dann auch gleich unser nächstes Stichwort
Von: Oliver Stein
Datum: 14. Dezember 2012, 07:29 Uhr
Format: Artikel
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Körperlich ist dann auch gleich unser nächstes Stichwort

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ist dann auch gleich unser nächstes Stichwort. Oft genug erlebt man, dass sich NBA-Spieler nicht sonderlich gut unter Kontrolle haben. Bestes Beispiel der Malice at the Palace, bei dem sich Spieler der Detroit Pistons und der Indiana Pacers nicht nur untereinander, sondern sogar mit Fans schlugen - und die Strafen von einigen Spielen Sperre bis hin zu einer kompletten Saison-Ausschluss (Metta World Peace aka. Ron Artest) reichten.

Kein Boogie mit DeMarcus

Ähnliche Probleme scheint auch Center DeMarcus "Boogie" Cousins von den Sacramento Kings zu haben. Im Spiel der Kings gegen die Dallas Mavericks erreichte der Frustlevel des hochbegabten Talents zum wiederholten Male ein gefährliches Stadium – was sich in diesem Falle in einem Faustschlag unter die Gürtellinie von Dallas' O.J. Mayo entlud. Mayo äußerte sich nur mit den Worten, Cousins habe "mentale Probleme, die sein Talent zu oft überschatten" zu dem Vorfall - was Cousins aber nicht daran hinderte, am nächsten Tag mit Sätzen wie "Ich bin ein Franchise Player... und was ist er? Der hat mir gar nichts zu sagen" zu kontern.

Und bei Cousins ist so etwas kein Einzelfall. Erst in seiner dritten Saison in der NBA, hat er bereits einen Trainer verschlissen - Gerüchte besagen, dass Paul Westphal bei den Kings gefeuert wurde, weil er Cousins wenige Tage zuvor von einem Auswärtsspiel mit der Begründung, der Spieler wolle nicht in die Richtung des Teams gehen, nach Hause geschickt hatte - und hat sich immer wieder lautstark dazu geäußert, den erfolglosen Club verlassen zu wollen. Außerdem musste Cousins bereits vor zwei Wochen eine Sperre absitzen, nachdem er Sean Elliott, dem TV-Kommentator der San Antonio Spurs, nach einem Spiel Schläge angedroht hatte.

Cousins gilt als eins der größten Talente auf den beiden großen Positionen unter dem Korb - doch Talente hat die Liga schon viele gesehen, vor allem solche, die wegen ihres Charakters nie über eine Rolle als Ergänzungsspieler hinaus gekommen sind. Bleibt zu hoffen, dass Cousins schnellstmöglich einen Coach findet, der ihm seine Grenzen aufzeigt - denn an guten Tagen ist Boogie Cousins zu allerlei aufregenden Tanzstunden fähig.

Jackson kommt Artest "zur Hilfe"

Ein weiterer Spieler mit schwachen Nerven ist sicherlich auch Stephen Jackson. Jackson, in der Vorsaison aus Milwaukee nach San Antonio gekommen, war beim angesprochenen Malice in the Palace der zweite Hauptdarsteller neben Ron Artest – und um eben jenen ging es auch bei Jacksons jüngster Verfehlung.

Artest hatte sich nämlich in einem Spiel der Lakers gegen Oklahoma mit Thunder-Forward Serge Ibaka in die Wolle gekriegt. Für die beiden Spieler war das Techtelmechtel nach zwei technischen Fouls bereits vergessen - nicht aber für Jackson. "Irgendjemand sollte serg Abaka (sic) mal erklären, dass er nicht der Mittelpunkt der Welt ist. Nächstes mal, wenn er mit mir läuft, gibt’s von mir eine ins Gesicht. Das ist ein Versprechen", so Jackson per Twitter.

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