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Köllikers Team lässt beste Chancen ungenutzt
Ähnlich wie gegen Russland kämpfte sich die im Vergleich mit den stocktechnisch wesentlich besseren Skandinaviern limitierte deutsche Mannschaft bravourös zurück ins Spiel. "Mit dieser Leistung ist gegen jeden Gegner etwas drin. Da können auch Kanadier, Finnen oder Schweden kommen, das ist mir ganz egal", hatte Routinier Christoph Schubert nach der knappen Niederlage gegen Russland noch gesagt und behielt Recht. Nachdem der Kölner Felix Schütz und kurz darauf Wolfsburgs Kai Hospelt Riesenchancen ungenutzt ließen, hatte Gogulla Glück. Der gebürtige Kölner Hospelt legte Gogulla auf und der Düsseldorfer im Kölner Trikot traf mit der Sirene zum verdienten Ausgleich.
Vor den Augen der schwedischen Eishockey-Legende Peter Forsberg legten die Tre Kronor im Mitteldrittel bedingt durch schwere Aufbaufehler im deutschen Spiel einen Zwischenspurt hin. Beim 1:2 durch Cicagos Stalberg patzte Mannheims Dennis Reul folgenschwer, beim 1:3 durch Ottawas Karlsson saß Thomas Greilinger auf der Strafbank. Erneut bewies Deutschland allerdings tolle Moral und kam durch den Düsseldorfer Torjäger Reimer noch einmal zurück. Im Schlusdrittel machte Schweden dann vor dem Tor kurzen Prozess und durch Persson und NHL-Veteran Franzen aus Detroit alles klar.





