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Javi Garcia setzte anschließend einen Kopfball nach Flanke von Gareth Barry nur knapp über die Latte, und nach 32 Minuten sorgte Dzeko für die Vorentscheidung. Wieder waren Milner und Tévez beteiligt, einen Schuss des Argentiniers nach Vorarbeit Milners konnte Szczesny nur nach vorne abwehren, wo Dzeko an der Stelle stand, von der selbst Kindergartenkinder wissen, "dass ein Stürmer da stehen muss", nur Abwehrspielern wieder einmal niemand was erzählt hatte. Der Bosnier staubte problemlos zum 0:2 ab. Lukas Podolski, über dessen Defensivseite beide Tore vorbereitet wurden, war zwar nicht unmittelbar als Schuldiger zu identifizieren, glänzte aber auch in dieser Situation nicht durch Präsenz.
Es hätte sogar 0:3 zur Pause stehen können, wenn Jack Wilshere nicht einen weiteren gefährlichen Javi Garcia-Kopfball von der Torlinie geklärt hätte. Gleichwohl war das Spiel dem Anschein nach gelaufen. Theo Walcott kam mit seiner Rolle als einziger Gunners-Stürmer nicht zurecht, und auch Olivier Giroud, der nach einer knappen Stunde Podolski ablöste und als zweite Spitze fungierte, konnte daran wenig ändern. In der Schlussphase schickte Wenger dann sogar Mertesacker mit nach vorne, was man von Kevin McKenna kennt - aber nicht von Arsenal, wo der Manager diese Old School-Taktik allerdings schon des Öfteren in seiner Verzweiflung anwandte.
In der Schlussphase waren sich die beiden Teams zumindest, was die Anzahl der Feldspieler anging, wieder ebenbürtig. Vincent Kompany hatte nach einem Tackling gegen Wilshere eine harte, aber nicht völlig unberechtigte Rote Karte gesehen. City konnte damit den Rückstand auf den Stadtrivalen United wenigstens bei sieben Punkten halten, während Arsenal etwas den Anschluss an die Champions League-Ränge verloren hat, die die Gunners fast schon so lange abonniert haben, wie sie nicht mehr gegen City verloren hatten. Alles geht eben mal zu Ende.





