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Statt Iniesta und Alexis Sanchez spielten Christian Tello und eben Pedro in der offensiven Dreierreihe neben Messi - Pedro wusste dabei zu gefallen. Der Außenstürmer, der auch noch spät auf den EM-Zug gesprungen war, war nach einem sehenswerten Angriff über Messi, Fabregas, Xavi und Tello zur Stelle und schob nach Tellos Flanke überlegt zum 4:1-Pausenstand ein.
Im zweiten Durchgang blieb Barcelona das bestimmende Team, Sociedads Strategie hatte nur noch ein Ziel: Verhinderung eines Debakels. Die Gastgeber agierten aber auch etwas gnädiger als in Halbzeit eins, die ersten Höhepunkte waren die Einwechslungen von Piqué (50.) und Iniesta (58.). Vilanova ermöglichte Puyol so noch eine Extraportion Applaus, Standing Ovations gab es auch bei Villas Einwechslung (75.) - gute Schachzüge des neuen Trainers.
Im weiteren Verlauf spielte sich vieles im Mittelfeld ab, Barcelona zog das typische Kurzpassspiel auf, ohne übermäßig gefährlich zu werden. So waren die haltbaren Fernschüsse von Xavi (64.) und Iniesta (66.) zunächst die einzig aufregenden Szenen, das 4:1 hätte ja schon zur Tabellenführung gereicht. Aber Villa hatte noch etwas vor, er traf bei seinem Comeback nach Vorarbeit von Iniesta - und war im Anschluss kaum zu halten.
Real-Coach José Mourinho wartete gleich zu Saisonbeginn mit einer Überraschung auf, einer bösen für Sami Khedira. Der Deutsche, auf der Doppelsechs neben Xabi Alonso eigentlich fest eingeplant, saß nur auf der Bank, für Khedira spielte Lass Diarra. Dabei hatte Mourinho Khedira vor wenigen Tagen noch überschwänglich gelobt: "Es gibt auf seiner Position keinen Besseren auf der Welt."
Khedira saß auf der Bank, eine Verletzung war also nicht der Grund. Eine Schonung des Deutschen für den Supercup am kommenden Donnerstag gegen den FC Barcelona erscheint ebenfalls nicht plausibel, am ehesten wollte Mourinho Diarra nochmal ins Schaufenster stellen. Der Transfermarkt ist bekanntlich noch bis Ende August geöffnet, Diarra hat eigentlich keine Zukunft mehr bei Real Madrid, erst recht wenn auch noch Luka Modric zu den Königlichen stößt. Khedira muss sich aber keine Sorgen machen.
Mesut Özil stand dagegen in der Startelf, an seiner Seite begannen auf Außen Angel di Maria und Ronaldo, Higuain spielte in der Sturmspitze. Da sich Real Madrid bisher auf dem Transfermarkt zurückgehalten hat, gab es außer Diarra keine weitere Neuerung, in der Viererkette liefen wie gewohnt Sergio Ramos, Pepe, Fabio Coentrao und Alvaro Arbeloa vor Torwart Iker Casillas auf.
Casillas' Fehler ermöglicht Valencia den Ausgleich





