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Im Defensivverbund erledigte Bender, der anstelle des gelb-gesperrten Jerome Boateng auf der für ihn ungewohnten rechten Seite verteidigte, seine Aufgabe zufriedenstellend. Der zum ersten Mal in der Startelf aufgebotene Leverkusener löste seine Abwehraufgabe ordentlich und sorgte schließlich mit seinem ersten Länderspiel-Treffer für die Entscheidung.
Müller erarbeitet den Führungstreffer
Bei deutlich angenehmeren Temperaturen als vier Tage zuvor in Kharkiv begann die deutsche Mannschaft entschlossen und zielstrebig. Schon in der 6. Minute schien das 1:0 fällig, doch Müller brachte den Ball nach Podolskis Maßflanke aus fünf Metern Entfernung nicht am dänischen Keeper Stephan Andersen vorbei. Insgesamt wirkte der WM-Torschützenkönig von 2010 auf dem rechten Flügel spritziger als in den beiden ersten Partien. Kein Wunder, dass Müller auch am deutschen Führungstor mit seiner Hereingabe maßgeblich beteiligt war. In der Mitte legte Gomez den Ball ab auf Podolski, der mit seinem schwächeren rechten Fuß zum viel umjubelten 1:0 einschoss.
Doch die deutsche Freude über den verdienten Treffer währte ganze vier Minuten, dann gelang den Dänen gegen eine im entscheidenden Moment zaudernde Abwehr der 1:1-Ausgleich. Nicklas Bendtner gewann das Kopfballduell gegen Schweinsteiger und Bender und Krohn-Dehli verlängerte den Ball ebenfalls per Kopf. Das Gegentor wie aus dem Nichts brachte die DFB-Elf kurzzeitig etwas aus dem Tritt, dann zogen die Löw-Schützlinge die Zügel wieder an. Doch die abermalige Führung wollte bis zur Pause nicht mehr gelingen, weil der letzte Kick im Abschluss fehlte. In der 33. Minute traf Gomez nach Podolskis Flanke den Ball nicht richtig, dann jagte der Ex-Kölner einen Freistoß aus 16 Metern knapp über das Tor (37.).





